28
Jun
09

Familienzusammenführung und sonstiges Neues….

Mein Schatzi hat vor ein paar Tagen Facebook und Twitter für sich entdeckt. Ich muss ja zugeben, dass Facebook schon Laune macht, vor allem, weil ich auch viele alte Bekannte und Freunde gefunden hab, von denen ich nicht gedacht hätte, dass wir jemals wieder Kontakt haben werden. Also hab ich jetzt auch einen Facebook Account. Wer Lust hat, kann ja mal reingucken. Ist aber noch nicht sehr ausgereift, Fotos kommen noch usw. Hab aber auch erst heute damit angefangen.

Gegen Twitter weigere ich mich jedoch weiterhin strikt. Ich find das einfach hirnrissig. Da blogge ich lieber ;)

Jedenfalls hat Markus auf Facebook etliche seiner Familienangehörigen aus Amerika gefunden, von denen er auch schon seit Jahren nichts mehr gehört und gesehen hat. Wir haben schon eine Einladung nach NY und nach Island bekommen (eine Kusiene von ihm wohnt dort). *lol*
Ich freu mich sehr für ihn, ich kenne die Leute ja auch alle nicht und finds schön, dass er wieder ein bisschen mehr Familie hat.

Ansonsten…..uns steht jetzt noch eine turbulente Woche bevor. Morgen muss ich den ganzen Tag arbeiten, Dienstag Mittwoch hab ich dann Gott sei Dank frei, Donnerstag nochmal arbeiten, Freitag ist das Ärzte Konzert in Linz, zu dem wir mit den Kids fahren und Samstag muss ich auch den ganzen Tag arbeiten und zwar von 6.30h bis 18.30h. *kotz* Und das nach einem Konzert, von dem wir auch noch zwei Stunden mitten in der Nacht heimfahren müssen….lol. Das wird echt interessant.
Ja, und damits nicht fad wird, fahren wir dann Samstag Nacht, bzw. Sonntag früh (irgendwann zwischen drei und fünf) los nach Kroatien zum Boot meiner Großeltern. Ich freu mich schon so wahnsinnig. Auch wenns nur eine Woche wird (leider), aber ich bin einfach schon richtig Urlaubsreif.

Gestern und vorgestern Abend waren wir bei Loop und seiner besseren Hälfte, bzw. sie bei uns und haben seeeeehr nette Abende miteinander verbracht. Finds schön, dass wir uns wieder ein bissl gesehen haben, ist doch auch schon wieder eine zeitlang her. Wir haben halt viel WOW gezockt und die beiden leiden sowieso permanent an Zeitmangel und wenn sie dann mal frei haben, wollen sie die Zeit verständlicherweise auch ein bissl miteinander allein verbringen. Naja, was solls, gestern und vorgestern Abend war jedenfalls supertoll!
UND ich habe das Sticken entdeckt. Hihi. Ich fühl mich zwar wie eine alte Oma dabei, aber ich glaube ich werd das weitermachen. Ich hab als Kind schonmal gestickt, und weil Babsi gestern was für ihren Papa zum Geburtstag gemacht und was draufgestickt hat, hab ich aus Langeweile halt auch. Loop hat mir eine Vorlage gezeichnet.^^
Ein bisschen siehts aus wie Casper. Vielleicht kommt noch ein Foto.

Nagut, ich glaub das wars auch schon wieder.
Wünsche noch einen ruhigen, besonnenen Sonntag (vor allem mir^^)
Ich hau mich jetzt auf die Couch und gucke “Van Helsing”
Grüße Fr. Leshem

26
Jun
09

Wir kamen, sahen und…..versanken im Schlamm….

Muss zugeben, dass ich wieder ein wenig versumpert bin, was Blogschreiben angeht. *schäm*
Aber im Moment hab ich eine Woche frei (noch bis Freitag) und deswegen wieder ein bisschen Zeit und auch Lust zu schreiben.

Soooo, was war so los….der Titel bezieht sich aufs diesjährige Novarock in Nickseldorf. Unser Freund Loop hat uns ein paar Tage vorm Nova Rock angerufen und gefragt, ob wir hinwollen, da er zwei Karten zuviel hatte. Nachdem ich wusste, dass mein Göttergatte nicht hin will, hab ich meinen Bruder gefragt und der war sofort begeistert. Also haben wir die Karten genommen – eigentlich drei Tages Karten, wir haben aber beschlossen, nur einen Tag hinzufahren, da wir mit dem Zug hin mussten und die Anreise (und auch die Retourfahrt) mit zweieinhalb Stunden doch beachtlich war.
Gesagt, getan, machten wir uns am Samstag und 13h auf den Weg und waren um 15.30h in Nickelsdorf. Vom Bahnhof gings mit einem schlammverschmierten Bus (in dem es bedenklicherweise schon am frühen Nachmittag ziemlich nach Alkohol roch) direkt zum Parkplatz vor dem Gelände.

Davor noch ein Anruf bei Loop, der uns bereits davor warnte, direkt auf der Straße nach hinten zu gehen. “Geht zwischen den Autos, da ist es noch am besten”, war sein Wortlaut. Gesagt, getan. Wir bahnten uns unseren Weg zwischen Autos durch, die Hauptstraße nach hinten zum Gelände war etwa unter 10 Zentimetern Schlamm begraben. Ich bewundere die Autofahrer bis jetzt, dass sie trotzdem durchgefahren sind.

Ich hätte damit gerechnet, dass wir etwa zehn Minuten zu Fuß gehen werden, von der Bushaltestelle bis zum Eingang. Daraus wurde eine halbe Stunde. Und wie wir ankamen spielte zu meinem großen Leidwesen Lacuna Coil gerade “Heaven’s a Lie”, mein Lieblingslied von ihnen und ich verpasste es. Naja, zumindest gehört hab ichs^^

Jo, beim Eingang ENDLICH angekommen (und bereits die kompletten Schuhe und die Hose bis zu den Knien in Schlamm eingesaut), erwarteten uns dort Loop, seine bessere Hälfte und Stani mit unseren Karten. Bei hineingehen, dann gleich mal mit einem Mitarbeiter gestritten, weil er meinte, wir dürften die (frischgekauften und noch nicht einmal geöffneten) Mineralwasserflaschen nicht mit hineinnehmen. Haben wir im Endeffekt auch nicht, aber ein bisschen Streit musste schon sein. Ich weiß schon, dass der arme Mann nichts dafür konnte und auch nur seinen Job gemacht hat, aber ich finde es schon eine bodenlose Frechheit, dass man sich weder was zu Essen, noch was zu trinken mit reinnehmen darf, obwohl man wirklich ein SCHWEINEgeld bezahlt und die Umstände gerade an diesem Tag beschissen waren. Zumal da drin ein Mineralwasser 4 Euro kostet.

Tja, was solls. Haben dann etwa zwei Stunden die Zeit irgendwie totgeschlagen, bis Staind endlich gespielt hat. Wir hatten super Plätze, direkt an einer Absperrung und haben super auf die Bühne gesehen.
Ich hab Staind vorher ja noch nie live gesehen und war absolut begeistert. Sie haben ihre “bekanntesten” Songs gespielt. Für mich ganz speziell war “The Way I am” am besten und natürlich der Klassiker Outside. Aber auch Paper Jesus und Mudshovel waren genial. Loop hat beinahe Weinkrämpfe bekommen, weil Aaron Lewis nach beinah jedem Song sein Plek ins Publikum geschmissen hat und wir aber zu weit wegstanden. :(
Wie auch immer, das Konzert war genial, aber mit einer Stunde leider viel zu kurz.

Danach haben wir uns durchgekämpft bis zu Stanis Zelt um dort ein wenig zu rasten, zu jausnen und zu plaudern. Chris Cornell haben wir nur aus der Ferne gehört, aber hat mir auch gefallen. Der Kerl hat eine mördermäßige Stimme.

Sind dann zur Hauptstraße, da Babsi was Essen wollte. Dort haben wir dann einheitlich beschlossen zu gehen. Wir hätten uns eigentlich noch In Extremo anschauen wollen, aber ich hatte zu dem Zeitpunkt einfach schon genug. Es hatte beinahe den ganzen Tag durchgehend geregnet, ich war komplett voller Schlamm, man konnte NIRGENDS sitzen und das Gehen durch den elenden Schlamm war einfach eine Qual. Emanuel hätte schon noch gern gewartet, aber sogar Marc und Babsi wollten dann schon gehen.
Also haben wir uns wieder eine geschlagene halbe Stunde durch die Schlammmassen vor dem Eingang gequält. Leider war es schon zu dunkel, sonst gäbe es jetzt hier ein Foto vom Parkplatz. Die Autos standen nämlich mittlerweile auf Grasvierecken und rundherum war nur mehr Schlamm. ;)

Jo, so war das. Mein Schatzi hat uns dann noch vom Südbahnhof geholt, sonst wären wir erst irgendwann um zwei oder so Zuhause gewesen.
Alles in allem gar nicht mal so toll….ich bin irgendwie mit mehr Begeisterung hingegangen, aber ich schätze, wenn besseres Wetter gewesen wäre, wäre alles halb so schlimm gewesen.

Am Montag dann gleich das nächste Highlight. Mein Schatzi hat mir ja schon zu unserem Hochzeitstag ein suuuupertolles Geschenk gemacht, nämlich ein Besuch bei Alex Nausner bei der Antenne Wien. Wir sind ja beide schon lange Fans von Alex. Er ist einfach der coolste Radiosprecher in Österreich. Wegen einigen Komplikationen hat sich das Ganze aber immer wieder verschoben, Montag wars aber dann endlich soweit. Es war wirklich toll. Wir waren ungefähr um viertel acht dort und um viertel zehn sind wir erst gegangen. Durften die ganze Zeit beim “Radio machen” zugucken und Alex war wirklich ausgesprochen nett und hat uns alles mit einer Engelsgeduld erklärt, obwohl er sichtlich eigentlich kaum eine ruhige Minute hatte, weil er so ziemlich alles in seiner Sendung selbst macht. Schlussendlich durfte ich dann sogar noch auf Sendung mit ihm plaudern, das ganze Filmen UND ein Foto hab ich auch noch bekommen. *freu* Hier das Ergebnis:

Hier noch das Foto…und nochmal ein GROSSES Dankeschön an Alex Nausner und sein Team für diesen tollen Vormittag!

Alex Naussner

Lg, Fr. Leshem

11
Jun
09

Kennt ihr das?

Wenn ihr ein Buch zu Ende gelesen habt? Dieses Gefühl der Leere?

Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll. Einerseits bin ich unendlich froh darüber, dass ich diese tollen Geschichten alle in mich aufnehmen kann und, dass ich die Gabe habe, mich immer wieder in Büchern zu verlieren, mich an andere Orte zu träumen und für ein paar Stunden zu vergessen, wer ich bin.
Aber selbst wenn die Bücher ein Happy End haben, sitze ich nach dem Ende oft da und denke: “Na toll. Und nun?”
Deswegen muss sofort ein neues Buch her. Immer. Es ist nicht so, als wäre die Auswahl bei mir irgendwie begrenzt. Aber ich habe einfach schon sooooviel sooo oft gelesen. *ggg*

Wenn ich so drüber nachdenke, gab es eigentlich noch nie eine Zeit in meinem Leben, in der ich kein Buch gelesen habe. Manchmal ein Buch über Jahre hinweg immer nur ein paar Seiten alle paar Monate, dann wieder Bücher, die ich innerhalb einer Nacht verschlungen habe, welche die ich parallel zueinander gelesen habe und welche, die ich ab und an einfach nur so aufschlage, um mir einen Rat zu holen, wie das wunderbare Anam Cara.

Heute war es wieder mal soweit, ich habe eins fertig gelesen und jetzt sitze ich schon wieder da und grüble, was als nächstes kommen soll.
Im Moment tendiere ich stark zu den “Ayla”-Büchern. Ich habe die schon soooo oft begonne, aber es irgendwie nie geschafft die Reihe tatsächlich fertig zu lesen. Irgendwie bin ich immer im vierten Band stecken geblieben, fragt mich nicht warum. Aber ich glaube, ich fange jetzt tatsächlich noch einmal an und ziehe es durch. Nachdem ich Anfang Juli zwei Wochen Urlaub habe, sollte ich es endlich schaffen sie fertig zu lesen. Hehe.

Ansonsten gibt es einiges Neues. Mein Schatz hat heute versucht mit dem Rauchen aufzuhören (auch nachzulesen auf theleshem.wordpress.com).Ich wollte mich anschließen. Zu meiner großen Schande muss ich gestehen, dass ich nach drei Stunden (!!!!) ohne eine Zigarette das Handtuch geworfen habe. Es ist gigantisch was diese blöden Stangerln mit einem anstellen.
Ich wurde komplett unrund und unleidlich. Mein Gott, war ich sauer auf alle. *ggg*
Markus hat länger durchgehalten, aber auch nur bi 15h. Immerhin 15 Stunden. Ein Anfang denke ich. Aber irgendwas müssen wir uns einfallen lassen, beim nächsten Versuch, weil wenn wir beide nichts rauchen, streiten wir uns die ganze Zeit nur.

Außerdem waren wir heute bei Markus’ Mama im Krankenhaus. Sie hat die Galle rausoperiert bekommen, nachdem sie eh schon seit Monaten an Beschwerden leidet. Es geht ihr schon besser und morgen darf sie vermutlich wieder nach Hause. Gott sei Dank.

Achja: Wir spielen jetzt tatsächlich wieder regelmäßiger Vampire. Es macht jetzt echt wieder Spaß und ich glaube auch, dass wir jetzt, mit Ulli  und Susanne, eine anständige, kleine, aber feste Runde geformt haben. Ich hoffe es bleibt so und wird nicht wieder so unregelmäßig. Aber im Moment siehts sehr gut aus.

Ich habe mich ENDLICH in der Abendschule angemeldet und bekomme in den ersten Juliwochen Bescheid, ob sie mich nehmen oder nicht. Ich hoffe schon sehr drauf.

Nagut, das wars auch schon wieder. Werd mich jetzt ins Bett verziehen, wo mein Göttergatte schon seit drei Stunden seelig schlummert.
Schöne Nacht noch

Lg, Fr. Leshem

11
Jun
09

Die Tochter der Wälder

So, habe nun heute den letzten Band der Sevenwaters-Trilogie fertig gelesen.

Die Bücher heißen “Die Tochter der Wälder”, “Der Sohn der Schatten” und “Das Kind der Stürme”.
Lustigerweise habe ich die Tochter der Wälder zum ersten Mal bereits vor fast zehn Jahren gelesen, die beiden anderen Teile erst dieses Jahr, weil ich bis Anfang 2009 gar nicht wusste, dass es sie gibt und nur zufällig im Internet drauf gestoßen bin.
Da ich das erste Buch so geliebt habe und immer noch sehr gerne mag und auch ab und an lese, dachte ich mir, dass ich den zweiten und dritten Teil auch lesen muss.

Und es war eine sehr gute Entscheidung! *ggg*

Wie immer kurze Zusammenfassungen der Bücher (wirklich nur KURZ):

Sorcha und ihre sechs Brüder Liam, Diarmid, Cormack, Conor, Finbar und Pedraic wachsen gemeinsam im behüteten Tuáth ihres Vaters, Lord Colum von Sevenwaters in Erin (oder Irland) ohne Mutter auf, die bei Sorchas Geburt gestorben war. Sorcha und ihre Brüder teilen eine ganz besondere Verbindung, mit einigen von ihnen kann sie nur über den Geist kommunizieren und sie selbst wird ab und zu vom Feenfolk besucht.
Einige Dinge verändern sich, als Sorcha kaum 13 Jahre alt ist: Zuerst helfen sie un ihr Bruder Finbar, zu dem sie die engste Verbindung hat, einem Kriegsgefangenen ihres Vaters zu flüchten, weil Finbar der Meinung ist, dass man niemanden so grausam foltern darf, ob er nun aus Erin oder aus Britannien kommt. Sorcha pflegt den jungen Mann gesund, ahnt aber noch nicht, welche Folgen das haben wird.
Als bald darauf Lord Colum eine neue Frau mit nach Hause bringt, spüren die Kinder, dass irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung ist mit der stets freundlichen Lady Oonagh und sie müssen bald feststellen, dass sie recht haben, als die Frau Sorchas Brüder allesamt in Schwäne verwandelt. Nur Sorcha bleibt zurück und hat nun nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie überlässt ihre geliebten Brüder den Fängen der Zauberin, oder sie wählt den schweren Weg und beginnt mit der Rückverwandlung, doch dazu muss sie sieben Hemden aus Brennesseln weben und darf bis zur Beendigung ihrer Arbeirt kein Wort reden. Lady Oonagh bleibt in der Zwischenzeit aber keinesfalls untätig….

Sorcha lebt gemeinsam mit ihrem Mann “dem Roten” in Sevenwaters. Auch sie hat inzwischen Kinder, die Zwillinge Sean und Liadan, die dieselbe geistige Verbindung teilen wie sie sie einst mit Finbar hatte und die aufgeweckte, hübsche Niamh.
Als Liadan, die als fähige Heilerin bekannt ist, 16 Jahre alt ist, wird sie auf einer ganz gewöhnlichen Reise durch ein Dorf von hinten niedergeschlagen und findet sich im Lager von Banditen wieder, die zuvor bereits die Siedlungen der Nachbarn von Sevenwaters überfallen hatten. Einer der seltsam aussehenden und wild zusammengewürfelten Männer erklärt ihr, dass einer der Ihren bei einem Kampf verletzt wurde und so schnell wie möglich behandelt werden müsste. Liadan tut was ihr aufgetragen wurde, weil sie einfach nicht anders kann, als dem tatsächlich schwer verwundeten Mann zu helfen. Der Anführer der Truppe, den sie Hauptmann nennen, ist jedoch alles andere als begeistert, als er von ihrer Anwesenheit erfährt und ist umso erstaunter, als Liadan beginnt, ihm die Stirn zu bieten.
In der Zwischenzeit hat sich Niamh, Liadans Schwester mit einem Druiden namens Ciaran eingelassen, nichts ahnend, dass sie damit nicht nur Blutschande sondern auch eine große Dunkelheit über die Familie von Sevenwaters bringen wird….

Aus Niamhs und Ciarans unglücklicher Verbindung ist ein Kind erwachsen: Fainne, ein junges Mädchen, die Zeit ihres Lebens allein mit ihrem Vater in Kerry, weit weg von Sevenwaters, zugebracht und das Handwerk der Zauberei, gleichzeitig aber auch die Überlieferungen der Druiden erlernte. Ihr einziger Freund dabei ist ein Junge vom fahrenden Volk namens Darragh, denn Fainne scheut große Menschenansammlungen und sucht lieber die Einsamkeit und die Ruhe der Meditation.
Als ihr Vater sie eines Tages verlässt und stattdessen ihre Großmutter zu ihr kommt, um sie zu unterrichten, weiß Fainne noch nicht, was ihr bevorstehen wird.
Denn ihre Großmutter, Lady Oonagh, sieht in ihr das Werkzeug, um das Kind der Prophezeiung und die ganze Familie von Sevenwaters ein für allemal auszulöschen. So wird Fainne nach Sevenwaters geschickt, nichtsahnend, welche Rolle in der Prophezeiung sie am Ende tragen wird…..

Sodala. Das waren mal recht allgemeine Inhaltsangaben. Da ich jetzt näher auf die Bücher eingehen möchte, gilt wie immer: Wer die Bücher noch lesen will, sollte hier nicht weiterlesen, sonst nimmt er sich selbst einige Überraschungen!!!

Mein Lieblingsteil ist und wird immer bleiben, der erste Teil. Ich habe ihn so oft gelesen und er steckt immer noch so voller Magie. Die fabelhafte Geschichte von Sorcha, die soviel ertragen muss, um ihre Brüder wiederzubekommen, die stumm vor sich hin leidet, ist einfach eine Geschichte, die das Herz jedes Mädchens einfach berühren muss. Es ist ein richtiges schönes Märchen. Soweit ich weiß ist die Geschichte auch einer irischen Legende nachempfunden.
Dieses Märchen-Gefühl ging den beiden Fortsetzungen leider verloren.
Man verstehe mich hier bitte nicht falsch. Mir gefällt das zweite Buch auch ausnehmend gut – Liadan ist so anders als Sorcha, soviel stärker und sturer und ihre Liebesgeschichte mit dem Hauptmann finde ich auch wunderschön. Vor allem als auch noch Eamonn, einer der Verbündeten der Familie, durch ihre Zurückweisung verbittert, zu ihrem schlimmsten Feind wird.
Schön finde ich hier, dass Dinge aus dem ersten Buch wieder aufgegriffen werden. Es gab am ersten Buch vielleicht nur eine Sache, die mich gestört hat und, das war, dass Finbar am Ende einfach nicht mehr erwähnt wurde. Da war nur die Rede davon, dass er wegging, aber keiner, nicht einmal Sorcha, wusste genau, ob er sich umgebracht hatte (weil er ja das letzte, nicht fertiggestellte Hemd erhalten hatte und ihm deswegen ein Schwanenflügel geblieben war) oder ob er einfach gegangen war.
Im zweiten Band erfährt man, dass er immer noch über die Familie wacht, allerdings aus dem Verborgenen.
Außerdem finde ich genial, dass die Geschichte von Ciaran so ausführlich erzählt wird – der eigentlich Sorchas Bruder ist, das Kind von Lady Oonagh und Lord Colum von Sevenwaters. Er und Niamh haben ja keine Ahnung, dass sie so eng verwandt sind, als sie sich ineinander verlieben.

Der dritte Band war schon etwas vollkommen anderes.
Auch er erzählt anschaulich und verständliche die Geschichte von Sevenwaters weiter. Allerdings hat sich die Autorin hier mehr auf Fainnes Geschichte konzentriert. Diese findet nur zum Teil in Sevenwaters statt, wodurch man einfach nicht mehr das Gefühl hat, dass es sich nur um Sevenwaters dreht.
Außerdem ist Fainne so vollkommen anders, als die vorigen Charaktere. Das Buch ist eigenständig der Hammer, aber in dei Trilogie passt es meiner Meinung nach nicht mehr so richtig.
Zumal Fainne es schafft dem Leser teilweise richtig unsympathisch zu sein.

Insgesamt gibt es für die Trilogie von mir trotz allem 9 von 10 Brenneselhemden, weil sie mich in ihren Bann geschlagen haben und eine so wunderbare Geschichte erzählen, von einem Land, vor ewiger Zeit, über eine Familie, die über jegliche Grenzen hinweg immer zueinander gehalten hat. Am Ende sogar Fainne.
Ich lege die Bücher ganz besonders allen Mädels ans Herz, denn JA, es sind eindeutig “Mädchenbücher”! ;)

Lg. Fr. Leshem

03
Jun
09

GARFIELD!

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Man darf unsere Katzen aber bitte nicht unterschätzen – die sind sehr intelligent.
Nur unpraktisch sind sie manchmal. Blöd, wenn man in der Früh das Brotkörbel sucht:

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Fad wird uns garantiert nie.

Lg. Fr Leshem

03
Jun
09

HIHI

Das folgende Bild hat (wie man unschwer erkennen kann) mit WOW zu tun. Es ist SOOOOO süß.

Ich finde, es bedarf eigentlich gar keiner Worte mehr….wow-horde

03
Jun
09

Es wird Zeit….

….wieder etwas Regelmäßigkeit in meine Beiträge zu bringen. Ich habe den Blog die letzten eineinhalb Monate zeimlich vernachlässigt,  muss ich zugeben.

Zum Teil ist sicher meine neue Arbeit dran Schuld. Auch wenn ich nicht viele Tage in der Woche habe, ist es doch ziemlich anstrengend und nervenzehrend. Ich bin aber sonst recht zufrieden – mit dem Lohn sowieso und im Grunde sind auch die Arbeitszeiten super – immer nur zwei oder maximal zweieinhalb Tage die Woche. Und den Rest hab ich immer frei. Samstag auch nur ab und zu.
Es ist halt wirklich eine schwere Arbeit.
Aber im Moment is es ok, auch wenn ich viel jammer und schimpf^^.

Andererseits ist aber sicher auch WOW dran schuld *gg* – sind wieder ziemlich reingekippt und ich bin mittlerweile beinahe auf 80 mit meiner Draenei Todesritter. *stolzbin* Wird dann echt mein erster 80er.

Tja, und so ist die Zeit halt doch Recht schnell vergangen und plötzlich ist schon Juni!
Der Irland-Urlaub wurde in beidseitigem Einverständnis auf nächstes Jahr verschoben, da wir derzeit finanziell noch nicht so richtig wieder auf den Beinen sind (ich hab halt einen Monat nur Arbeitslose bekommen und im April auch nur halbes Gehalt). Wir fahren dafür von 6.-12.7. nach Croatien aufs Boot zu Opa und Oma. Kostet uns so gut wie nichts und gefällt uns auch sehr gut. Abgesehen davon hat Markus auch nicht mehr Urlaub bekommen als die eine Woche, weil er ja auch noch nicht allzulang dabei ist.

Aber Erfreulicheres: Am 20.5. waren wir beim FURT-Konzert in der Arena. Es war GENIAL! Andererseits habe ich auch nicht allzuviele Vergleichsmöglichkeiten, weil das Konzert in Graz (das einzige FURT Konzert, auf dem ich sonst war) war echt mies. Die Stimmung und die Akkustik sowieso. Open-Air in der Arena hat es Farin einfach sichtlich mehr Spaß gemacht und uns auch! Außerdem hab ich (mein mittlerweile drittes) FURT-Leiberl bekommen mit Farins Konterfei auf der Rückseite. *hehe*

Es gibt etliche Filme und etliche Bücher, die ich in der Zwischenzeit gesehen/bzw. gelesen habe und euch unbedingt noch vorstellen möchte, aber die kommen dann in andere Beiträge. Ich bemühe mich ganz ernsthaft wieder regelmäßiger zu schreiben. *versprochen*

Lg und schönen Tag noch
Fr. Leshem

Ganz flink noch Bildchens vom Farin Konzert:

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Das sind eigentlich eh die besten. Leider sind fast alle anderen verschwommen und Video gibts gar keins, weil wir die Kamera nicht mitnehmen durften.
Aber egal^^ ich hab das:

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14
Mai
09

Song of the Lioness

Hey, möchte heute über die fantastischen Bücher der fantastischen Tamora Pierce schreiben.

Es handelt sich hierbei um eine Serie von vier Büchern. Ich habe sie das erste Mal gelesen, als ich ungefähr 12 war und habe sie nun dieses Jahr zum Geburtstag von Vera bekommen, weswegen ich sie jetzt nochmal durchgelesen habe. Entsetzlich, wie viel man vergisst, aber immerhin ist es beinah schon 10 Jahre her!
Aber ich möchte ohne Umschweife gleich zu den Büchern kommen:

Der erste Band, simpel und ergreifend “The First Adventure” genannt, beginnt, als die Halbwaisen Alanna und ihr Zwillingsbruder Thom, beide 11 Jahre alt, beschließen die Plätze zu tauschen. Ihr Vater will Alanna ins Kloster schicken, denn sie soll dort lernen, wie man eine richtige “Dame” wird und Thom an den Hof des Königs Roald in die Hauptstadt Corus, um das Rittertum zu erlangen. Doch Thom ist wenig interessiert an Kämpfen – er möchte ein großer Magier werden. Alanna hingegen hat keinerlei Interesse daran eine Dame zu werden, sie möchte lieber Ritter werden und Abenteuer erleben. So fälschen sie mithilfe von Maude und Coram, ihren Dienern, ihre Dokumente und Alanna reist als “Alan of Trebond” nach Corus um Page im Palast des Königs zu werden und Thom geht ins Kloster, um dort bei den heiligen Brüdern die Kunst der Magie zu lernen.
Beide Kinder haben “die Gabe” – Magie, die sie seit ihrer Geburt in sich tragen, doch Alanna möchte diese ganz im Gegensatz zu Thom nicht verwenden, weil sie der Meinung ist, dass sie die Magie nicht unter Kontrolle hat und, dass es außerdem unfair ist, in einem Kampf Magie zu benutzen.
Gemeinsam mit Coram, der sie mit aufgezogen hat und fortan als ihr “Leibdiener” fungiert, geht sie also an den Hof des Königs und wird als Page angenommen. Bald lernt sie Prinz Jonathan, den Thronfolger und dessen Freunde kennen. Diese sind zwar alle älter als sie, helfen ihr jedoch wo sie nur können. Außerdem trifft sie Myles of Oleau, ein Ritter der ihr und den anderen Jungs Geschichte beibringt und hat ihn sofort gerne. Dies beruht auch auf Gegenseitigkeit, da Myles sich bald ihrer annimmt, wie eines Sohns.
Während sie feststellen muss, dass sie mit all der Arbeit, den Übungsstunden und den Aufgaben der Lehrer, nie fertig werden wird, ist sie dennoch entschlossen, ihre Ausbildung fortzusetzen, nachdem sie die ersten Zweifel überwunden hat (Zitat: “All I know is, that I have no free time and that I jump, when I’m told to.”)
Und weil sie kleiner und schmächtiger ist, als all ihre Mitstreiter trainiert sie umso härter, um alles zu schaffen, was sie sich vornimmt. Natürlich bleibt das nicht unbemerkt und sie macht sich damit leider auch Feinde im Palast.
Nebenbei lernt sie bei einem ihrer Ausflüge in die Stadt George Cooper kennen, den König der Diebe in Corus. Er wird ihr bester Freund und oftmals einziger Ansprechpartner, z.B., als sie zum ersten Mal ihre Regel bekommt. Nach anfänglichem Zögern, beschließt Alanna auch Jon und ihre anderen Freunde George vorzustellen, welche sich ebenfalls sofort anfreunden, denn obwohl George ein Dieb ist, ist er der liebenswerteste Mensch, den man sich vorstellen kann.
Als in der Stadt und im Palast ein tödliches Fieber grassiert und ihr bester Freund, Prinz Jonathan, daran erkrankt und schon dem Tode nahe ist, fühlt sich Alanna schließlich dazu gezwungen, ihm mit ihrer Magie zu helfen, denn sie hat auch die Gabe zu heilen und sie lernt, dass sie mit ihrer Magie auch Gutes vollbringen kann. Als wenig später Jonatahans Cousin, Roger of Conté, ein großer Magier, ins den Palast kommt, ist er Alanna von Anfang an suspekt, obwohl alle anderen und auch Jon, ihn vergöttern….

So, dies nur eine kurze Inhaltsangabe. Und weiter geht’s gleich mit dem zweiten Buch:

Alanna ist mittlerweile 14 Jahre alt und Knappe des Prinzen, seit dieser zum Ritter geschlagen wurde.
Je näher ihr Ritterschlag und das vorherige “Ordeal of Knighthood”, also die Prüfung, die sie durchwandern muss, um ihr Schild zu erhalten, rücken, desto mehr Angst hat das Mädchen davor.
Langsam aber sicher bereitet es ihr auch Schwierigkeiten, sich zu tarnen, denn ihre Brüste beginnen zu wachsen und sie findet sich damit ab, dass sie wohl nie wirklich groß werden wird, denn sie ist immer noch zart und schmächtig. So manch einer traut ihr nicht einmal zu, ein Schwert zu halten, doch sie stellt wiederholt unter Beweis, dass sie einer der besten Kämpfer unter den Knappen ist. Nicht zuletzt, um Jonathan nicht zu enttäuschen, gibt sie dafür auch ihr bestes. Jonathan ist neben Coram mittlerweile der Einzige am Hof, der weiß, dass Alanna ein Mädchen ist. Sehr zu ihrer Verwunderung, hatte ihn das nur in seinem Beschluss gestärkt, sie als Knappe zu nehmen, denn er bewundert ihre Entschlossenheit und ihren unglaublichen Ehrgeiz. Gemeinsam gehen die beiden durch dick und dünn, nur wenn Alanna von ihrem Verdacht spricht, dass Roger of Conté, Jonathans Cousin, der immer noch am Hof residiert, nichts Gutes im Schilde führt, blockt Jonathan ab, denn er vertraut Roger blind. Alanna sucht verzweifelt nach Beweisen, gegen den Duke, jedoch ohne Erfolg und so gibt sie es bald auf.
In einer Art Vision erscheint ihr eines Tages die “Mutter der Götter” – die Göttin, zu der Alanna ihr ganzes Leben lang gebetet hat. Sie teilt Alanna mit, dass sie sehr stolz auf sie sei und, dass sie immer auf sie achte. Außerdem stellt sie Alanna einen Begleiter zur Seite: einen schwarzen Kater, der ebenso violette Augen hat. Alanna tauft ihn Faithful und fortan ist er immer in ihrer Nähe. Faithful hat auch eine spezielle Gabe: er kann zu Menschen sprechen, sofern er möchte, dass sie ihn verstehen. Anfangs sorgt das unter Alannas Kameraden zu Unbehagen, doch bald lieben sie den Kater genauso wie sie.
Eines Tages erklärt der Tusainische König, der das Nachbarland regiert, Tortall den Krieg und Alanna, sowie Jon ziehen beide in ihre erste Schlacht, die mit einigen Überraschungen aufwartet.
Je älter Alanna wird, desto öfter hat sie auch seltsame Gefühle ihren Freunden Jon und George gegenüber und gerät dadurch ziemlich mit sich selbst in Konflikt, da sie diese Gefühle eigentlich gar nicht haben will.
Das Buch endet mit Alannas Ritterschlag, der offenen Konfrontation mit Roger und wie sie durch einen dummen Unfall als Frau enttarnt wird.

Alanna hat nach ihrer disaströsen Enttarnung als Mädchen den Hof des Königs verlassen. Sie hat endlich ihr Ziel erreicht und ist offiziell ein Ritter des Königsreichs. Dennoch ist sie ruhelos und beschließt, eine Weile mit Coram durchs Land zu ziehen. Sehr zum Unwillen von Jon, der sie mittlerweile sehr liebt. Auch ihr Freund George lässt sie nur ungern ziehen, weiß jedoch auch, dass er sie nicht aufhalten kann. Alannas Zwillingsbruder Thom kommt an den Hof, bevor sie abreist und beschließt, sich dort niederzulassen. Er ist mittlerweile der jüngste, lebende Meister der Magie.
Alanna und Coram werden von einem Wüstenstamm, den Bazhir adoptiert, nachdem diese ihnen in einem Kampf gegen die Hüglleleute geholfen haben. Alanna wird fortan von ihnen bezeichnet als “Woman who rides like a Man” und auch im Kulturkreis der Bazhir stößt sie oftmals auf Unverständnis und Ablehnung, weil sie ihre “angestammte” Rolle als Frau nicht akzeptiert und gegen jegliche Regeln aufgelehnt hat.
Der Schamane des Stamms ist ihr ganz besonders feindlich gesonnen, nachdem er mitbekommt, dass sie auch Magie in sich trägt und diese ohne Scheu benutzt. Der Anführer des Stamms, Halef Seif, sieht in ihr jedoch die Heldin die sie ist und bittet sie zu bleiben.
Nach dem Ableben des Schamanen, wird Alanna zur Schamanin des Stamms ernannt und bemüht sich darum, den Status einiger junger Bazhir, derer sie sich angenommen hat, zu verbessern, indem sie sie lehrt, mit ihrer Magie richtig umzugehen. Nach und nach gewöhnt sich auch der Rest des Stamms an sie und Alanna geht noch einen Schritt weiter: Sie will zwei Mädchen, die sie unter ihre Fuchtel genommen hat, zu künftigen Schamanen ausbilden. Sie weiß, dass sie nicht ewig bei dem Stamm bleiben wird und so möchte sie dafür sorgen, dass nach ihr jemand da ist, der dem Stamm magischen Beistand liefert.
Nach einigen Monaten lernt Alanna auch Ali Mukhtab “die Stimme” des Stamms kennen. Er ist der geistige Führer der Bazhir und kennt Alanna bereits aus ihrer Jugend.
Jonathan kommt gemeinsam mit Myles zu Besuch zum Stamm.
Nach einem heftigen Streit zwischen den beiden, reist er jedoch aprubt ab und Alanna tröstet sich mit George Cooper, der ebenfalls begonnen hat, ihr den Hof zu machen.
Als Halef Seif sie und Coram fortschickt mit der Mission eine alte Freundin von ihm zu finden, weiß sie noch nicht, wie lange sie tatsächlich unterwegs sein wird….

Alanna und Coram sind unterwegs zum “Dach der Welt” um dort ein Artefakt aus einer alten Legende zu finden und zu bergen. Alanna möchte das Juwel zurück nach Tortall bringen, um das Königreich zu stärken.
Unterwegs begegnen sie Liam Ironarm, einem Shang Krieger, der Alanna Avancen macht.
Sie, Coram und Liam reisen fortan zu dritt weiter und treffen auf dem Weg Prinzessin Thayet, die Prinzessin des sich im Krieg befindenden Reichs Sarain, die von ihren eigenen Leuten gejagt wird. Alanna und die beiden Männer beschließen kurzerhand, sie mit sich reisen zu lassen.
George Cooper hat in Corus mittlerweile große Probleme mit einem Dieb namens Claw, der sich nicht an den Diebeskodex hält und ihn vom Thron stoßen will. Auch Jon geht es alles andere als gut: Sein Vater und seine Mutter sind gestorben und er muss gegen hartnäckige Gerüchte kämpfen, seine Herrschaft sei schon vor dessen Beginn verflucht.
Zumal Thom, Alannas Bruder, das Undenkbare getan und einen alten Feind Alannas aus dem Totenreich zurückgeholt hat.
Nachdem alanna das Juwel gefunden hat, kehrt sie sofort nach Hause zurück, da sie ein ungutes Gefühl plagt – zu Recht, wie sich herausstellt, denn ihre alte Welt ist vollkommen aus den Fugen geraten. Bei Jonathans Krönungszeremonie kommt es schließlich zum Showdown zwischen Alanna und ihrer größten Angst…

Sodala. Ich habe die Bücher wirklich nur SEHR GROB umrissen und vieles ausgelassen. Nur um ein ungefähres Bild zu schaffen, damit man sich ein bisschen was vorstellen kann, habe aber versucht, die Wichtigsten Dinge nicht zu verraten.

Ich würde die Bücher schon vorwiegend als “Mädchenbücher” bezeichnen, finde aber, dass auch ein Junge sie durchaus lesen kann. Ideal sind sie ab einem Alter von 12 Jahren – wie gesagt, auch ich habe sie das erste Mal mit 12 gelesen.
Von Buch zu Buch wird die Geschichte immer komplexer und auch düsterer. Das erste Buch liest sich sehr schnell und bietet bis auf einige Höhepunkte nicht viel Spektakuläres, ab dem zweiten Buch jedoch, wird es richtig spannend. Außerdem kommt es mir so vor, als habe die Autorin dem jeweiligen Alter von Alanna auch ihre Schreibweise angepasst.

Ich finde die Geschichte einfach schön erzählt und finde Tamora Pierce hat den perfekten Balanceakt zwischen Kinder-Teenie-und Erwachsenenbuch gefunden. Die Geschichte hört sich jetzt sehr emanzipiert an, ich glaube aber, dass es ihr darum gar nicht ging. Natürlich ist es aber auch schön zu lesen, wie Alanna regelmäßig die Männerwelt aufmischt. *gg*
Das ganze erinnert irgendwie ein wenig an Jeanne D’Arc nur nicht ganz so tragisch.

Langer Rede, kurzer Sinn: Ich kann die Bücher nur jedem empfehlen! Man verliert sich herrlich in ihnen und man fühlt extrem stark mit Alanna mit, zumindest ich tue das regelmäßig.
Deswegen gibts von mir auch 10 von 1o goldenen Löwen!

Lg, Fr. Lesem

04
Mai
09

Alben und Konzert – Update

Hiho Leute!

Lang, lang ists schon wieder her, bin wieder ein bisschen faul geworden in letzter Zeit.
War aber auch so einiges los.

Hier soll es heute ein Update über mein kürzlich gesehenes Konzert von Subway to Sally geben, sowie über ihr neues Album “Kreuzfeuer” geben.
Zuerst mal zum Album: Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bis zum Tag des Konzerts, dem 25.4., nicht wusste, dass das Album überhaupt exisitiert. Mein kleiner Bruder musste es mir sagen….*schäm*
Naja, aber egal. Hab die Lieder dann halt gleich live kennegelernt.
Ich bin von “Kreuzfeuer” restlos begeistert. Das letzte Album “Bastard” war nicht schlecht. Aber es gab bis auf “Umbra” nicht wirklich ein Lied, wo ich sagen konnte: WAHNSINN!
Und Kreuzfeuer ist VOLL von solchen Liedern! Sie haben mit diesem Album echt ein Meisterstück geschaffen.
Hier mal die Titel und ein Pic des Covers:

1. Aufstieg
2. Judaskuss
3. Besser du rennst
4. So fern, so nah
5. Die Jagd beginnt
6. Einsam
7. Komm in meinen Schlaf
8. Angelus
9. Krähenkönig
10. Niemals
11. Versteckt
12. Vater

Einige der Lieder, so wie “Vater” und “Judaskuss” sind etwas biblisch angehaucht, was aber überhaupt nichts macht. Meine Lieblingstracks sind “Besser zu rennst” und “Angelus”. Besser du rennst ist zur Zeit sowieso mein absolutes Lieblingslied. Das Lied hat sooooo eine enorme Dynamik, einen tollen Text und eine mitreißende Melodie. Angelus ist zwar kitschig (es hat nichts mit der Serie zu tun, übrigens), hat aber auch einen schönen Text und eine unglaublich schöne Melodie.
Einziger Wertmutstropfen: WIESO, bei allen Göttern, mussten sie UNBEDINGT diese Tussi in einem ihrer Lieder singen lassen?! Eisblume, das Mädl, das mit IHREM Lied berühmt geworden ist, das möchtegern-Gothic-Dingsi, singt bei “Komm in meinen Schlaf” den Anfang. Dabei ist auch das Lied genial – aber ohne sie wärs einfach nochmal um eine Spur besser.
Das Album bekommt trotzdem 9 von 10 schwarzen Kreuzen (einer ging verlustig, als ich Eisblümchens Stimme gehört habe *brrr*).
Subway to Sally so wie wir sie alle lieben: Auf musikalischer Höhe!
Kurz und gut: Album kaufen, selbst hören und begeistert sein!!!

Zum Konzert am 25.4.: Es war einfach nur spitze. Sie haben ALLE meine Lieblingslieder gespielt: Ohne Liebe, Veitstanz, Sieben und Kleid aus Rosen. Viele, viele alte Nummern, wie Mephisto, Der Heiland, Julia und die Räuber etc.
Die Stimmung war toll, das Wetter Gott sei Dank auch. Gegen Ende wars nur schon ein bissl kühl. Sie haben ungefähr 2 Stunden gespielt mit zwei Zugaben.
Wir haben ein bisschen was auf Video eingefangen, hier ist das Ergebnis:

Hoffe es gefällt euch.
Schönen Abend noch,
Lg Fr. Leshem

20
Apr
09

Mr. Slowhand…..

Mein heutiger Musiktipp…..hm, Moment mal, eigentlich mein ERSTER richtiger Musiktipp kommt heute von Mr. Slowhand, Eric Clapton.
Hab vorhin im Radio “Change the World” von ihm gehört und wieder mal festgestellt, wie sehr mir das Lied eigentlich gefällt – deswegen mache ich es offiziell zu meinem heutigen Lieblingslied und hoffe, dass es euch beim Hören genauso beruhigt und glücklich macht, wie mich. Außerdem denke ich bei seiner Musik immer an meinen Papi (ein bisschen ähnlich sehen sie sich auch) und das ist auch schön.
Der Mann hat einfach eine Gabe und ich liebe seine Musik.

Aber genug der Worte….here we go:

Lg. Fr. Leshem