Was passiert, wenn Markus und ich motivationslos ins Freie fahren?!
Einfach ins Auto steigen und irgendwohin?!
Ich sage es euch: Wir haben unweigerlich irgendeine Art von Ärger, machen irgendwas kaputt oder verfahren uns hoffnungslos.
Ich habe mich insgeheim ja schon so gesehen:

Für alle, die den Film „Wrong turn“ nicht kennen – das da oben ist Elisa Dushku (sie heißt in dem Film sicher nicht so, aber ich weiß ihren Namen nicht mehr), gefesselt, geknebelt und dem Tode nahe, da sie von drei verrückten Mutanten irgendwo im Wald festgehalten und gefoltert wird.
Stinkende, hässliche, wahnsinnige und mordlustige Mutanten.
Im Prinzip gehts in dem ganzen Film um nichts Anderes, als, dass sich ein paar Leute irgendwo im Wald verirren und auf oben angeführte Mutanten stoßen, welche sie dann systematisch, aber zugegebenermaßen, sehr stylisch, lynchen.
Trotzdem nicht schön, gelyncht zu werden. ![]()
Und nun zu unserem ganz eigenen „Wrong turn“-G’schichtl….
Also, wie schon erwähnt, Markus und ich hat heute das Fernweh gepackt und so sind wir ins Auto gestiegen und einfach drauflos gefahren. Zuerst zu einem „Gruselhaus“ in Mödling. Steht direkt neben einer HTL und einem Tennisplatz und allein die Zufahrt ist grausam. Dort hat mal ein Doktor gewohnt, der sich Frauen bestellt hat, an denen er dann in seinem Gruselkeller Experimente durchgeführt hat, bis man ihm nach seinem Tod draufgekommen ist.
*brrr*
Hier mal die Zufahrt zu dem Haus (bei Tageslicht ist es nicht halb so gruselig, wie in der Nacht):
Gut, haben dort ein paar Fotos geschossen und sind wieder gefahren. So weit, so gut.
Als nächstes sind wir zu einem seit Jahren verlassenen Steinbruch gefahren, wo, wie dieses Schild verdeutlicht: :

…sowohl das Betreten, als auch das Fotografieren strengstens untersagt sind. Haben uns also schon doppelt strafbar gemacht. *lol*
Nagut, haben also da oben ein paar Fotos geschossen. Zu dem Steinbruch gibts auch eine Geschichte, die ziemlich unheimlich ist: Dort sind mal ein paar Bergarbeiter ums Leben gekommen, in einem der Schächte. Der Schacht wurde dann zugemauert, am nächsten Tag waren aber einige Ziegel „herausgerissen“ und das ging so weiter: zumgemauert, am nächsten Tag war wieder ein Loch ect.
Irgendwann haben sies gelassen und seitdem ist dort in der Ziegelwand ein Loch.
Jedenfalls scheinen dort oben, neben dem Steinbruch, doch noch Leute zu leben. Ganz oben war nämlich ein eindeutig bewohntes Haus und ein bisschen weiter unten auch.
Wie wir da also so stehen und noch Witze drüber reißen, dass die dort oben sicher irgendwelche Mafia-Geschäfte betreiben, fährt ein schwarzer Merceredes an uns vorbei. Wir haben uns nichts dabei gedacht und haben weiter fotografiert. Dann fährt der Mercedes von oben nochmal runter und wenig später wieder rauf. Nagut, war ein bisschen komisch, aber was solls.
Dann wollen wir wieder fahren und wie wir ganz unten ankommen, ist auf einmal der Schranken bei der Zufahrt zu und wir kommen nicht hinaus!!! Toll…..irgendwie ein bisschen die Panik aufgerissen. Der Scheiß-Mercedes-Fahrer ist extra noch einmal runtergefahren, nur um das Tor zuzumachen, weil er uns gesehen hat!
Haben dann bei dem unteren Haus angeklopft und Gott sei Dank war dort ein relativ junger, netter Kerl, dem wir erzählt haben, wir haben uns verlaufen, der uns den Schranken dann aufgemacht hat.
*puh*
Unsere Tour weiter war durch Laxenburg und dann in den ersten Wiener Gemeindebezirk, wo wir einige Locations fotografiert haben, wo „Wien blutet“, Markus’ Buch, größtenteils spielt.
Zum einen die Peterskirche:

Und dann noch den Stadtpark:
Dann waren wir von der vielen Frischluft so erledigt, dass wir nach Hause gefahren sind. Aber zuerst mussten wir noch die Antenne von Erwin fotografieren:

Für den eigentümlichen Style der Antenne gibt es eine ganz einfache Erklärung: Waschstraße.
Leute, wenn ihr in eine Waschstraße fahrt, dann vergesst bitte nicht, die Antenne reinzuschieben! Sonst passiert euch nämlich genau das!
AAABER: der Radio funktioniert noch einwandfrei! ![]()
Es scheint, als ob wir das Auto Schritt für Schritt zerlegen würden….![]()
Außerdem war vorher kurz noch Edith zu Besuch und hat uns die Kartons gebracht, die sie für uns gekauft hat und später werden wir noch eine Runde „D&D“ spielen, aber als Brettspiel, nicht Tabletop:
Haben vorher auch noch ein bisschen geredet, weil wir beide heute in der Früh irgendwie ein wenig grummelig waren und überhaupt die letzten paar Tage nicht so optimal waren und vor allem der große Streit letzte Woche uns stark mitgenommen hat.
Haben wir doch festgestellt, dass wir oftmals am anderen das auslassen, was uns irgendwie bedrückt, sei das Arbeit, Familie oder Freunde oder sonstwas – es ist nunmal so, wenn man in einer Partnerschaft lebt und sich jeden Tag sieht.
Gestern war ich Abends stinkesauer, weil Markus eingepennt ist, wie ein Stein und das am Feiertag um halb elf. Das war schon ziemlich scheiße, weil ich noch nichtmal im geringsten müde war und er eigentlich auch im Halbschlaf noch vor sich hingebrabbelt hat, dass er doch nur „zeeehn minuten dösen“ möchte…..![]()
Tja, die zehn Minuten waren dann etwas untertrieben…..aber was solls.
Ich denke, es ist jetzt wieder alles okay, nachdem wir ernsthaft miteinander geredet haben.
Sodala, das Wort zum Montag wird heute Folgendes: „Wir sitzen nicht herum und warten, bis der Sturm kommt. Wir gehen los, denn wir sind der Sturm.“ (D-Tox, ein Superfilm mit Sly Stallone….keine Ahnung, wie der Kerl heißt, der das sagt.)
Morgen muss ich wieder neun Stunden hackeln…..
……
Grüße und schönen Abend noch
Sparrow









……haben wir zu allem Übel gestern auch noch unseren Auspuff verloren. 

Wer hat hier seinen Senf abgegeben?