Archiv für September 2008

18
Sep
08

Müüüüüüde….

Irgendwie ist diese Woche sehr durchwachsen.
Ich bin nur froh, dass morgen schon Freitag ist. Ich bin die ganze Woche schon so derartig müde und weiß nicht warum….

Gut, ich schlafe nicht allzuviel, aber so wenig ist es auch wieder nicht – sonst habe ich auch nicht mehr geschlafen und war trotzdem nicht so hundemüde wie zur Zeit. Ich könnte irgendwie pausenlos nur schlafen.
Außerdem bin ich gesundheitlich nicht so hundertprozentig auf der Höhe….ich möchts noch nicht reinschreiben, weil ich nicht sicher bin, aber nächste Woche Freitag geh ich zum Arzt und wenn meine „Krankheit“ das ist, was ich vermute, dann ist es weitesgehend positiv…..*ggg* Kennt sich jetzt bestimmt keiner aus…aber was solls. Man muss sich keine Sorgen machen, jedenfalls.

Zum Augenarzt muss ich auch schon wieder – meine Augen werden nämlich im eineinhalb Jahres Takt immer schlechter. Meine derzeitige Brille ist mir schon wieder zu schwach, was vielleicht auch Grund dafür ist, warum ich öfter Kopfweh habe und wieso mir ständig schwindelig ist. Bin da mittlerweile schon ziemlich verzweifelt, weil ich auf beiden Augen schon fast 5 Dioptrien habe und es wird stetig mehr….mit 12 hatte ich noch 0,5 und 0,25….mein Gott, war das lieb. Mittlerweile bin ich blind wie ein Maulwurf. Naja, ich kanns wohl nicht ändern, denn für eine Augenoperation hab ich kein Geld und außerdem ist es doch sehr riskant und alles andere wirkt nicht so richtig.

Aber genug von meinen Leiden :D

Tja, dann läufts bei Markus die Woche in der Arbeit leider auch nicht mehr so rosig wie Anfangs. Sein Problem ist leider, dass er sich für alles was er tut immer sehr einsetzt (sogar Sachen macht für die er keine Kohle kriegt) und am Ende doch immer auf die Nase fällt, weil den Arbeitgebern meistens das Geld dann doch wichtiger ist als der Einsatz der Mitarbeiter. Naja, und ich mach mir halt dann auch Gedanken darüber, wenn es ihm schlecht geht – logisch, oder?!

Und so zieht sich irgendwie eine leicht miese Stimmung schon durch die ganzen Tage und ich freue mich mittlerweile einfach nur mehr aufs Wochenende. Morgen haben wir Pen&Paper, am Samstag haben wir LARP in Wien und am Sonntag gehen Natascha, Susi und ich in die Therme (wahrscheinlich nach Oberlaa), während unsere Männer Star Wars Miniatures spielen, bzw. „Force Unleashed“, was ich ihm heute gekauft habe und wovon er total begeistert ist. *freu*
Er hat ein bisschen Aufmunterung gebraucht….

Nächste Woche Samstag seh ich meinen Papa vermutlich wieder – sofern er es sich nicht wieder anders überlegt….mal sehen. Zugesagt hat er schon. Ich hoffe, es bleibt auch dabei, weil auch Emanuel ihn gerne wiedersehen will.

Die letzten zwei Wochenenden waren zuerst Emanuel und dann Vanessa bei uns und waren sehr brav und verträglich – und beide waren mit beim Live und alle waren sie ganz begeistert von ihnen und fanden sie total nett. Find ich schön – nachdem ich die beiden ja quasi mit aufgezogen habe, bedeutet das ich habe meine Sache gut gemacht.

So, nun kommen wir zum einzig Guten, das in dieser Woche passiert ist: Montag Nachmittag hatte Markus einen Interview Marathon bei Universal Music….und ich durfte mitgehen!!!!
Hinzugefügt zu meiner Hall of Fame haben sich nun: Ricky von den Kaiser Chiefs, Laurie von The Rasmus und……und jetzt kommts…..nochmal tief Luft holen….ja….ja…..Moment, gleich……uuuuuund…..na…..und jetzt……..und gleich…….

FARIN URLAUB

JA!, Tatsächlich!!!!! ICH durfte Farin Urlaub kennenlernen und eine halbe Stunde lang mit ihm plaudern!!!! Das war wohl (bis auf unsere Hochzeit) eins der Tollsten Erlebnisse in meinem ganzen Leben und ich kanns immer noch nicht richtig glauben!!!!

Ricky von den Kaiser Chiefs war total nett und höflich – ein Brite eben ;) Er war leider ein wenig verschnupft und müde, wodurch wir das Interview so kurz wir möglich gehalten haben.
Laurie von The Rasmus war ziemlich schüchtern, aber auch total freundlich und aufgeschlossen – wir haben viel gelacht und er hat sich gleich bei Markus erkundigt, wie das I-Phone denn so ist, denn er überlegt, sich selbst eins zu kaufen. *ggg*

Aber Farin war der Hammer.
Bevor wir zu ihm reingingen, durften wir noch ins neue Album reinhören. Ich verrate nichts (darf ich gar nicht), es sei nur eins gesagt: schwer genial und gefällt mir jetzt schon! Pflichtkauf am 31.10.!
Zu Anfang sei gesagt: JA er ist wirklich so groß!!!! Wahnsinn! Wie wir reingekommen sind, hat er uns zuerst einmal gefragt, was wir trinken wollen, als wir geantwortet haben: „Wasser, bitte!“, meinte er: „Stilles oder lautes?!“ *lol*
Ich glaube, ich hab mich da drin aufgeführt wie ein 12-Jähriges Groupie, ich hab die ganze Zeit wie blöde gegrinst  und musste ständig kichern. Aber bitte, das ist FARIN!!!! Da wird man es wohl verstehen….
Tja, was soll ich groß sagen?! Im Grunde war das Interview mehr eine halbe Stunde Geplauder als sonstwas, er war wahnsinnig nett und freundlich, irrsinnig aufgeschlossen und unglaublich witzig. Meine Vorstellung von ihm hat sich definitv bestätigt! Und er lacht total laut und aus vollem Hals, was ich sehr lieb fand. *g*
Seht ihr, es geht schon wieder los! Das Gekicher….Hihi…..
So, hier nun noch die Bilder dazu:

Jo, so ist das….

Wünsche euch allen (sollten wir uns nicht mehr hören) ein entspanntes Wochenende und schließe mit einem Zitat von (wie könnte es heute anders sein) Farin: „Und ‘ne Buddel voll Sojamilch!“ (hat er uns als Autogramm geschrieben *irre kicher*)

Lg Fr. Leshem

12
Sep
08

Die abenteuerliche Flucht von Spider-Marc und wie Bier sich in Luft auflöst…

Sodala, im Grunde möchte ich den Beitrag so kurz wie möglich halten. Aber jetzt ist gerade etwas passiert, das muss man einfach gesehen haben….

Marc und Babsi waren bis jetzt bei uns „auf eine Zigarette“ so wie oft….*ggg*
Und es ist am Abend immer so, dass unser Haustor abgesperrt ist. Das versteh ich auch, is ja auch okay. Marc und Babsi haben einen Schlüssel von unten und Markus hat einen – da wir beim Einzug leider nur zwei bekommen haben, ist für mich keiner übrig geblieben. Da es uns wichtig war, dass Marc und Babsi einen haben, sollte mal was passieren, is es okay, wir kommen eh nicht getrennt voneinander heim und schon gar nicht spät in der Nacht.

Tja, nun hat es sich heute zugetragen, dass Marc schon früher zu uns gekommen ist, weil Babsi noch beim Heurigen arbeiten war und dann später auch dazugekommen ist. Die beiden hatten ihren Schlüssel nicht mit.
Soweit, so gut.
Als Babsi gekommen ist, war unten auch noch nicht zugesperrt.
Als sie gehen wollten, war dann allerdings zugesperrt. Also wollte Markus logischerweise mit seinem Schlüssel aufsperren gehen.

Und hier beginnt die Sache kompliziert zu werden, denn: Markus hatte seinen Schlüssel im Auto gelassen und wir haben mit meinem Schlüssel die Wohnung aufgesperrt. Nachdem aber auf meinem Schlüssel kein Haustorschlüssel hängt, hatten wir ein ziemliches Problem!!!
Zuerst haben wir geschaut, ob sie vielleicht beim Fenster rauskönnen, was sich aber als zu hoch erwiesen hat. Durch den Keller war auch nix – da war alles zu.
Damit die beiden nicht bei uns übernachten mussten, gabs also nur eine Möglichkeit: Wieder zurück zum Fenster!
Marc hat sich dann mit akrobatischer Leichtigkeit und fast schon Spiderman-artigen Reflexen (*rofl*) mit Markus Hilfe hinuntergelassen und konnte sicher und grazil wie eine kleine Antilope in der Sonne der Savanne, unten auf der Bank landen und zum Auto gehen und den Schlüssel holen.

*loooooool*

Und dabei haben wir KEINEN TROPFEN Alkohol getrunken! :) :) :) Solche Dinge passieren glaub ich einfach….

Womit wir zum zweiten Punkt unserer Überschrift kommen: Wir haben vor unserer Tür neben unserem Schuhschrank auch immer die 6er Mineralwasser stehen und seit Kurzem auch Bier, wenn Freunde zu Besuch kommen oder so.
Vorgestern ist mir aufgefallen, dass in dem 6er Träger Bier eines fehlt und hab Markus gefragt. Der meinte, er hätte es nicht genommen und er wüsste auch nicht wer sonst. Nagut, hab ich gedacht, vielleicht irre ich mich.
Gestern hat Markus mir dann gesagt, dass bereits zwei Flaschen Bier fehlen, was ich dann schon nicht mehr als Zufall abtun konnte.
Gestern war Marc dann auch kurz noch bei uns und hat ein Bier getrunken – womit ja (abgesehen von den zwei gestohlenen Flaschen) noch drei überbleiben müssten.
Und gerade eben hat Markus bemerkt, dass nur noch zwei Flaschen da sind. Jetzt fragen wir uns natürlich wer die Frechheit besitzt uns Tag für Tag Bierflaschen zu stehlen. Mittlerweile haben wir das Bier hineingestellt, aber trotzdem ist es sehr ärgerlich. Vor allem, weil man nichtmal wirklich was dagegen tun kann. Wir glauben eigentlich nicht, dass es jemand aus dem Haus ist, aber wissen können wirs nicht. Und ansonsten können wir eigentlich nichts tun, außer hoffen, dass wir den oder diejenige in flagranti erwischen, aber das ist wieder äußerst unwahrscheinlich.

Tja….was will man machen. In Zukunft werden wir das Bier drinnen lagern und aus….

Und somit schließe ich diesen Beitrag für heute auch schon wieder. Ich wollte nur kurz diese Dinge loswerden.

Lg und gute Nacht
Sparrow

10
Sep
08

Das erste Gedicht…

So, nachdem ich heute schon in jeder Rubrik etwas geschrieben habe, kommt auch hier noch was rein. Abschließend sozusagen.

Diese Rubrik wird eine der Persönlichsten, weil die Gedichte, die ihr hier reinstelle teilweise in einer schwierigen Zeit entstanden sind. Eine (damals) schwierige Zeit für mich – mir gings in dieser Lebensphase, wie man manchmal vielleicht auch herauslesen kann, ziemlich mies.

Außerdem soll mir das Lesen helfen, wieder mehr davon zu produzieren, denn mir fehlt das irgendwie.

Achja, und zum Begriff „Gedichte“: Ich bezeichne sie einfach als solche, weil für mich ein Gedicht eine Ansammlung von starken Worten zu starken und manchmal schwierigen Gefühlen ist. Auch wenn sie sich nicht reimen. Teilweise sind sie übrigens auf Englisch und teilweise auf Deutsch.

Wem’s zu kitschig ist der muss es ja nicht lesen. ;)
Also bitteschön, hier das erste Werk:

Black Sparrow

A sparrow gliding through the night,

sailing on the winds of the darkness,

gleaming eyes peering through the night.

It’s my soul.

It lands on a branch of an old, rotten, wheater-worn tree,

looks at me,

digs its eyes into me

knows what I think

knows who I am.

It’s me.

Opens its wings, keeps on flying

flying over land and sea,

seeing worlds hidden to the human eye,

invisible to our senses

inaudiable to our ears,

sees it, feels it

tells me about it.

It’s my world.

A black Sparrow, gliding through the night,

sailing on the winds of despair and love,

delighting in senselessness and pain,

moves me, touches me.

It’s my soul.

.

10
Sep
08

Staind – Illusion of Progress

Um diese Kategorie endlich einmal einzuweihen, gebe ich hiermit offiziell meinen ersten Musiktipp ab: UNBEDINGT reinhören.

Das neue Album von Staind ist einfach nur der Hammer und gefällt mir im besser als die Gesamtwerke, die sie vorher hatten.

Meine absoluten Lieblingssongs sind: The Way I am, Tangled up in you und This is it.

Mehr kann ich im Moment eigentlich auch gar nicht dazu sagen! Ich würde empfehlen: Kaufen und anhören, dann wisst ihr was ich meine.

Lg Fr. Leshem

10
Sep
08

Amsterdam und das Leben mit den Stars….

Nachdem ich heute definitiv meinen Urlaub bewilligt bekommen habe, kann ich es jetzt ja auch schon reinschreiben, ohne was zu „verschreien“ – von 25.12. bis 28.12.08 fahren wir, das sind Marc, Babsi mein Schatz und ich, nach Amsterdam! Und ich freue mich schon unglaublich!!!! Werden mit dem Zug hinfahren und 4 garantiert traumhafte Tage dort verbringen *ggg*

Was die „Stars und Sternchen“ angeht, von denen die Überschrift spricht: Durch die neue Arbeit von meinem Schatz trifft er ja jetzt, ich sag mal, ziemlich regelmäßig viele bekannte und vielleicht weniger bekannte Promis zum Interview. Da war zum ersten Gunkl, viele Österreicher werden ihn als Prof. Baal aus „Dorfers Donnerstalk“ kennen, der ein wahnsinnig intelligenter, netter und bedachter Mensch ist, zumindest kann man das aus dem Interview heraushören.
Dann hat er John Convertino, den Bassist und eines der Gründungsmitglieder von Calexico per Telefon in Kalifornien interviewt, der irgendwie total schüchtern und auch sehr lieb wirkte.
Als nächstes war dann Luci van Org dran  – vielen wird sie besser in Erinnerung sein als Lucilectric und zwar so:

Heute sieht sie etwas anders aus und macht auch gaaaaaanz andere Musik!!! Mit ihr gab es nicht nur ein Interview, sondern „unsere“ Jungs – Franz, Stefan, Stani und Marc – haben bei ihrem Fotoshooting mitgemacht! Das Ergebnis sieht dann so aus:

(Copyright by Michael Jaugstetter)

Unter anderem. Die Fotos sind einfach allesamt super geworden!!!

Ja und dann kam letzten Freitag das Interview mit Thomas Spitzer von der EAV, wobei mein Brüderchen auch noch dabei war und sich einen abgegrinst hat!!! *ggg* Hier das Ergebnis:

SUPER WAR DAS!!!!

Jup, is schon sehr cool gewesen. Ansonsten gibt’s nicht allzuviel Neues zu berichten.
Kommenden Samstag spielen wir das erste Mal mit den LARP-Leuten in Berndorf, im Jack. Ich freu mich schon sehr drauf….

Achja, Bilderchens von Kärnten wollt ich noch reinstellen…..leider weigert sich gerade jedes Programm das ich versuche, die Bilder hier reinzuladen, also kann ich das wohl erst beim nächsten Mal oder mal irgendwann zwischendurch machen. Tut leid!

Achja, eine Neuigkeit gibt’s noch: Ich habe mir zum ersten Mal seit 8 Jahren die Haare wieder kurz schneiden lassen. Habe jetzt eine Art „Bob“, wobei es bei mir eigentlich nicht so aussieht, weil die Naturwelle dagegenwirkt ;) Auch hier wird (so das Internet will) ein Bildchen folgen.

Bis dahin wünsche ich euch noch eine angenehme Woche und Ende mit einer Zeile aus einem Song von Staind (aus dem neuen Album):

„You’re the only thing I like about me…“

Lg Fr. Leshem

10
Sep
08

Dr. House, alias House M.D.

Wir haben eine neue Serie entdeckt, nach der wir süchtig sind! Yuppieh!!!!

Hugh Laurie alias Dr. House und seine kongeniale Truppe von Jungärzten müssen nicht nur jede Folge einen abenteuerlichen und manchmal gefährlichen Weg bestreiten um der rätselhaften Erkrankung eines Patienten auf den Grund zu gehen, sondern geben auch immer ein wenig mehr von sich preis.
So erfährt man zum Beispiel gleich am Ende von Staffel eins, wieso der gute Doktor eigentlich humpelt und man kann erahnen wieso er zu dem drogenabhängigen Griesgram wurde, der er ist.
Dabei bewundert man nicht nur sein Team, die er schikaniert wann immer es möglich ist, sondern auch seine überaus geduldige Chefin Dr. Cuddy, die mindestens einmal in jeder Folge resignierend seufzt oder mit hochrotem Gesicht und schreiend hinter ihm herrennt.
Auch die Ambulanz-Patienten müssen oft ziemlich viel einstecken, wenn ihr Arzt Dr. House heißt, denn wer ist schonmal wegen Blähungen ins Krankenhaus gegangen und kam mit einem Rezept für Zigaretten wieder raus?!
Dr. House macht nämlich grundsätzlich nur die Patienten, deren Fälle er für interessant hält – die Ambulanzstunden bekommt er von Dr. Cuddy aufs Aug gedrückt, versucht aber regelmäßig sich davor zu drücken, und wenn er ums Leben seiner Patienten wettet und meistens gewinnt.

Die besten Sprüche:

Dr. House: Hallo liebe Kranke und ihre Liebsten, damit wir Zeit sparen und nachher lauter langweiliges Blabla vermeiden: Ich bin Dr. Gregory House, wenn sie wollen auch Greg. Ich bin einer der drei Ärzte, die hier heute Dienst haben…“
Cuddy: „Und jetzt nehmen Sie sich eine Akte.“
House: „… und dieser entzückende Sonnenschein ist Dr. Lisa Cuddy. Dr. Cuddy ist so was wie die Leiterin dieses Krankenhauses und kann sich daher leider nicht um sie kümmern. Ich bin ein gelangweilter, zertifizierter Diagnostiker mit der Spezialisierung Infektionskrankheiten und Nephrologie. Außerdem bin ich der einzige Arzt dieser Klinik, der gegen seinen Willen hier arbeiten muss.“
House (zu Cuddy): „Ist doch so, nicht?“
House: „Aber keine Angst, in ihrem Fall könnte die Behandlung auch ein Affe übernehmen mit einem Fläschchen Mutrin. Und sollten sie ehm mir besonders auf die Nerven gehen, habe ich das hier. Das ist Vicodin. Das ist meins, sie kriegen nichts davon. … Nein, ich hab’ kein Schmerzbewältigunsproblem, ich hab’ ein Schmerzproblem. … Aber wer weiß, vielleicht lieg’ ich auch falsch, ich bin nämlich zu stoned, um den Unterschied zu erkennen. … Also, wer will mich?“

House: „Sie haben einen Parasiten.“
(schwangere, aber leider latent blonde, Patientin): „Uhhh, einen Bandwurm, oder sowas? Können sie dagegen irgendetwas tun?“
House: „Nur für einen Monat oder so. Danach ist die Entfernung illegal, außer in ein paar Staaten.“
Patient: „Illegal?“
House: „Keine Sorge, viele Frauen lernen diesen Parasiten anzunehmen, sie geben ihm einen Namen, klitzekleine Sachen zum Anziehen, und verabreden Spieltreffen mit anderen Parasiten.“


House (zu Cameron): „Ich bin nicht weich und kuschelig, doch Sie hingegen sind ein von Oma selbst gestrickter Kuschelwuschel.“

Ich denke, das gibt einen relativ guten Überblick über House und seine Gemütszustände ;)
Ich wünsche noch viel Spaß beim Gucken! Lohnt sich wirklich!!!

Lg
Sparrow

10
Sep
08

„Im Namen des Herren“ – Shadowrun

Habe das o.g. Buch von André Wiesler gestern fertig gelesen und bin total begeistert. Nicht nur, dass ich Shadowrun sowieso sehr gern mag, ist das Buch einfach total gut geschrieben.

Shadowrun muss man vielleicht kurz erläutern – es spielt ihn der Zukunft (etwa 60 Jahre), die Magie ist wieder erwacht und es gibt auch sogenannte „Metamenschen“ – Orks, Elfen und Trolle, die ganz normal mit den Menschen leben. Die Welt wird nicht mehr von Regierungen beherrscht, sondern von machtgeilen Konzernen, die nur ein einziges Ziel haben, nämlich noch mächtiger zu werden, als sie schon sind. Alle, die sich gegen die Konzerne stellen werden gnadenlos umgehackt.
Dafür gibt es die sogenannten „Runner“ – Auftragsmörder – diebe usw. Im Grunde tun Runner alles für Geld. Und weil sie „in den Schatten“ leben, also ständig auf der Flucht, unter falschem Namen usw., nennt man das ganze „Shadowrun“.

Klar soweit?!

Um noch ein paar Ausdrücke zu erklären, die vielleicht nicht jeder kennt:
Magier und Schamane sollte klar sein: der Unterschied ist nur, dass Schamanen absolut Naturverbunden sind und immer eine bestimmte Gottheit anbeten.

Dann gibt es die Decker: Die Technologie hat es möglich gemacht, sich Buchsen un Festplatten in den Kopf transplantieren zu lassen. Somit ist es für die Decker auch möglich sich selbst in die Matrix – dem zukünftigen Internet – einzuklinken und dort zu agieren, als wären sie wirklich dort.

Straßensamurais: Sind diejenigen, die sich alle möglichen Implantate haben machen lassen, um möglichst stark, schnell, unverwundbar usw. zu sein. Im Grunde kann man alle Körperteile durch bessere, künstliche ersetzen lassen: Augen, Ohren, sämtliche Muskeln ect. Die einzigen die vollkommen ohne Implantate bleiben müssen, weil sie sonst ihre Magie verlieren würden, sind die Magier und Schamanen.

Rigger: Die sind extrem cool – Rigger haben auch Implantate und zwar so, dass sie sich mit einer Buchse im Kopf an irgendein Fahrzeug koppeln können. Bedeutet im Klartext, dass sie z.B. um ein Auto zu steuern nicht lenken müssen – sie denken sich einfach, in welche Richtung sie fahren möchten und das Auto – weil es zu einem Teil von ihnen wird und umgekehrt, tut es.

Ich glaub, das wars.
Soweit zur kurzen Erklärung.

Im Grunde gehts in dem Buch um eine Runner-Truppe, allen voran die beinah schon dramatisch kalte und harte Anführerin und Riggerin Quiz, die ihrem alten Leben entkommen will, aber leider durch den Tod ihrer Großmutter immer wieder damit konfrontiert wird.
Dadurch lernt sie auch Mark kennen, einen jungen, naiven Priester, der die Kirche für sein Leben hält und sonst vor so ziemlich jedem Unrecht die Augen verschließt oder es einfach nicht glaubt.
Quiz’ Begleiter Glitzer, der metrosexuelle Schamane, die 2 Meter große Trollin Ferrum und der kleinwüchsige Decker Mikropulse stehen ihr immer bei, manchmal mehr als ihr lieb ist, denn sie weiß, dass zu enge Beziehungen in den Schatten den Tod bedeuten können.
Durch den Tod ihrer verhassten Großmutter lernt die Mark kennen, denn er und seine Ordenbrüder sind gekommen, um ihrer Großmutter die letzte Ölung zu erteilen.
Bald gerät Mark durch Zufall und Pech in eine Verschwörung von höherer Stelle aus, durch die ihm ein Mord an einem seiner Brüder angehängt wird und er fliehen muss. Ein Pergament, dass er für bedeutungslos hielt, spielt dabei eine große Rolle, die er aber erst erfahren wird.
Nachdem Quiz die Einzige wirkliche Verbrecherin ist, die er kennt, sieht er sie als seinen letzten Ausweg und kommt bei ihr unter, denn sowohl die Kirche, als auch der Rest der Welt jagt ihn als Mörder.
Gemeinsam kommen die zwei schließlich einer Verschwörung auf die Spur, die sich als größer entpuppt, als sie beide gedacht hätten und die einige ihrer Freunde das Leben kosten wird.
Hinzu kommt noch, dass Quiz sich eigenartig hingezogen zu dem jungen Priester fühlt und er auf einmal Fähigkeiten entwickelt, die nur mit Magie zu erklären sind – aber das weiß Mark natürlich nicht….

Jup, so ungefähr ist das.

Wirklich ein absolut empfehlenswertes Buch. Allerdings sicher nicht jugendfrei – für Leser unter 16 Jahren würde ich abraten, da es dich teilweise sehr brutal und detailgetreu geschrieben ist. Ich genieße so etwas sehr, weil ich Details liebe und sie brauche um mich gänzlich in einem Buch zu verlieren. Und auch wenn beschrieben wird, wie klebrig und stinkig Kotze ist, nachdem sie eintrocknet, finde ich es immer noch herrlich ;) Krank, ich weiß. *gggg*
Wiesler hat es wirklich geschafft, mich absolut davon zu überzeugen, dass er eine Zeitreise unternommen und das alles wirklich gesehen hat, anstatt es sich nur auszudenken. :)
Er hat übrigens noch zwei weitere Shadowrun-Romane geschrieben: „Shelley“ und „Altes Eisen“ die ich mir beide sofort bei Amazon zu Gemüte führen und einverleiben werde! *muahaha*

Abschließend gibt’s eigentlich nur eines zu bemängeln: Der Klappentext. Ich weiß nicht, ob der selbst verfasst wurde oder nicht. Aber wie auch immer, es wurde auf jeden Fall verfehlt. Wenn man den liest, bekommt man den Eindruck, dass Mark, der Priester, die absolute Hauptfigur ist. Und es wird bereits verraten, dass ihm ein Mord angehängt wird ect….alles ok. ABER: Diese Sachen passieren NACH der Hälfte des Buchs und alles was davor ist, ist irgendwie viel markanter und meiner Meinung nach ist auch Quiz die absolute Hauptperson, da man zu ihr schon zu Anfang eine tiefere Bindung und ein Verständnis aufbaut. Aber naja – was solls.

Von mir gibt’s hierfür 9 von 10 implantierte Decks!

Lg und viel Spaß beim Lesen

Sparrow

01
Sep
08

Kärnten, Die Ärzte und was sonst so abgeht….

So, da bin ich wieder.

Mein Sommerurlaub hat sich dieses Jahr leider auf nur 4 Tage beschränkt – aber die waren wirklich wunderschön.
Wir sind Donnerstag Früh um ungefähr 6h weggefahren und waren dann ungefähr um 10h am Millstättersee, genauer gesagt, auf der Seepromenade. Strahlender Sonnenschein, Marc und Babsi, Stani und Yvonne und ein wunderschöner, leerer Privatstrand mit herrlich warmem Wasser. Zuerst sind wir mal in den Ort gefahren und haben uns mit allerlei Zeugs eingedeckt, dass man halt so braucht, wenn man gammelt: Einen Sitzkringel (mit Netz unten, damit man nicht durchrutscht *ggg*), zwei Strohhüte und zwei Paar schwarze Crocs.

Den ersten Tag lang haben wir hauptsächlich gegammelt…..wir waren schwimmen, wobei ich ungefähr 10 Mal (egal auf welchem Plastikteil ich gerade gelegen bin) ins Wasser geworfen wurde, wir haben Tischtennis gespielt – ich habe KEIN EINZIGES MAL GEWONNEN *ggg*
Und wir haben mit Niko, dem 11jährigen Cousien (glaub ich…) von Babsi, gespielt, wobei ich mir gleich den Finger geprellt habe ;) Ich habe mich dann den Rest des Urlaubs auf Tischtennisspielen konzentriert *ggg*

Die Tage und Abende waren dann wirklich einfach nur schön, obwohl der Freitag total verregnet war. Wir haben eigentlich jeden Abend Vampire gespielt, einmal waren wir auf der Backhendlstation – SUPER Essen – und wir hatten eine Menge Spaß mit allen. Außerdem haben wir noch Anna und Esther kennengelernt – zwei wirklich ganz liebe Mädels, die wir hoffentlich auch weiterhin sehen werden, da sie uns wirklich sehr symphathisch waren.

Tja, Sonntag war dann leider die Abreise. Ich war schon seeeeeeehr traurig. Vor allem, da wir nicht wissen, ob wir wieder hinfahren werden können.
UND ich war sehr erleichtert, dass wir uns auch im Urlaub mit Marc und Babsi so gut verstehen – vielleicht sogar noch eine Spur besser, da wir alle irgendwie viel entspannter waren ;)
Vor allem mein Schatz und Marc haben mich überrascht. Die zwei waren sowas von ruhig und besonnen die paar Tage lang. ;)

Am 21. August war es dann so weit: mein erstes Ärzte Open-Air Konzert! In der Burg Klam in Oberösterreich. Das war einfach nur der pure Hammer!!! Es war das allererste Konzert, bei dem mein Kreislauf NICHT zusammengeklappt ist!!! Das Erste! Ich war total stolz auf mich.
Ich hab auch mein erstes Ärzte-Leiberl bekommen! *stolzbin* Ein „Ihr nehmt doch alle Drogen“-Shirt ;)
Die Hin – und Rückfahrt war ein Hammer – beim Hinfahren sind wir zuerst in die falsche Richtung abgebogen, dann haben wir bemerkt, dass wir keinen Benzin mehr im Tank haben und dann haben wir nochmal umdrehen müssen, bevor wir endlich den richtigen Weg nehmen konnten.
Und bei der Rückfahrt haben wir zuerst eine halbe Stunde im Drive-In vom Macy verbracht, wobei Markus die Frau im Service fertiggemacht hat, weil wir auf voller Lautstärke „Geschwisterliebe“ aufgedreht hatten ;)

Dann wären wir beinah alle eingeschlafen, nachdem Markus aber schon selbst sehr müde war, musste irgendwer wachbleiben, also haben wir angefangen alte, miese Lieder lautstark durchs Auto zu gröhlen. *lol* Dadurch haben wirs geschafft, alle wachzubleiben, bis wir um 2h endlich Zuhause waren.

Was hat sich sonst noch getan….hm…..Markus ist seit gestern erblondet!!! Richtig „Spike-“mäßig. Und ehrlich gesagt, ist es viel weniger schlimm, als ich gedacht habe: erstaunlicherweise passt ihm das gar nicht schlecht.

Tja, und mehr weiß ich im Moment eigentlich gar nicht zu berichten. Ich bin außerdem schon ziemlich müde. Bilder von allem folgen natürlich so schnell wie möglich.
Das heutige Wort zum Sonntag: „Urlaub – das ist jene Zeit, in der man zum Ausspannen eingespannt wird.“

Gute Nacht und angenehme Woche
Fr. Leshem