Archiv der Kategorie 'Bücher'

11
Jun
09

Die Tochter der Wälder

So, habe nun heute den letzten Band der Sevenwaters-Trilogie fertig gelesen.

Die Bücher heißen „Die Tochter der Wälder“, „Der Sohn der Schatten“ und „Das Kind der Stürme“.
Lustigerweise habe ich die Tochter der Wälder zum ersten Mal bereits vor fast zehn Jahren gelesen, die beiden anderen Teile erst dieses Jahr, weil ich bis Anfang 2009 gar nicht wusste, dass es sie gibt und nur zufällig im Internet drauf gestoßen bin.
Da ich das erste Buch so geliebt habe und immer noch sehr gerne mag und auch ab und an lese, dachte ich mir, dass ich den zweiten und dritten Teil auch lesen muss.

Und es war eine sehr gute Entscheidung! *ggg*

Wie immer kurze Zusammenfassungen der Bücher (wirklich nur KURZ):

Sorcha und ihre sechs Brüder Liam, Diarmid, Cormack, Conor, Finbar und Pedraic wachsen gemeinsam im behüteten Tuáth ihres Vaters, Lord Colum von Sevenwaters in Erin (oder Irland) ohne Mutter auf, die bei Sorchas Geburt gestorben war. Sorcha und ihre Brüder teilen eine ganz besondere Verbindung, mit einigen von ihnen kann sie nur über den Geist kommunizieren und sie selbst wird ab und zu vom Feenfolk besucht.
Einige Dinge verändern sich, als Sorcha kaum 13 Jahre alt ist: Zuerst helfen sie un ihr Bruder Finbar, zu dem sie die engste Verbindung hat, einem Kriegsgefangenen ihres Vaters zu flüchten, weil Finbar der Meinung ist, dass man niemanden so grausam foltern darf, ob er nun aus Erin oder aus Britannien kommt. Sorcha pflegt den jungen Mann gesund, ahnt aber noch nicht, welche Folgen das haben wird.
Als bald darauf Lord Colum eine neue Frau mit nach Hause bringt, spüren die Kinder, dass irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung ist mit der stets freundlichen Lady Oonagh und sie müssen bald feststellen, dass sie recht haben, als die Frau Sorchas Brüder allesamt in Schwäne verwandelt. Nur Sorcha bleibt zurück und hat nun nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie überlässt ihre geliebten Brüder den Fängen der Zauberin, oder sie wählt den schweren Weg und beginnt mit der Rückverwandlung, doch dazu muss sie sieben Hemden aus Brennesseln weben und darf bis zur Beendigung ihrer Arbeirt kein Wort reden. Lady Oonagh bleibt in der Zwischenzeit aber keinesfalls untätig….

Sorcha lebt gemeinsam mit ihrem Mann „dem Roten“ in Sevenwaters. Auch sie hat inzwischen Kinder, die Zwillinge Sean und Liadan, die dieselbe geistige Verbindung teilen wie sie sie einst mit Finbar hatte und die aufgeweckte, hübsche Niamh.
Als Liadan, die als fähige Heilerin bekannt ist, 16 Jahre alt ist, wird sie auf einer ganz gewöhnlichen Reise durch ein Dorf von hinten niedergeschlagen und findet sich im Lager von Banditen wieder, die zuvor bereits die Siedlungen der Nachbarn von Sevenwaters überfallen hatten. Einer der seltsam aussehenden und wild zusammengewürfelten Männer erklärt ihr, dass einer der Ihren bei einem Kampf verletzt wurde und so schnell wie möglich behandelt werden müsste. Liadan tut was ihr aufgetragen wurde, weil sie einfach nicht anders kann, als dem tatsächlich schwer verwundeten Mann zu helfen. Der Anführer der Truppe, den sie Hauptmann nennen, ist jedoch alles andere als begeistert, als er von ihrer Anwesenheit erfährt und ist umso erstaunter, als Liadan beginnt, ihm die Stirn zu bieten.
In der Zwischenzeit hat sich Niamh, Liadans Schwester mit einem Druiden namens Ciaran eingelassen, nichts ahnend, dass sie damit nicht nur Blutschande sondern auch eine große Dunkelheit über die Familie von Sevenwaters bringen wird….

Aus Niamhs und Ciarans unglücklicher Verbindung ist ein Kind erwachsen: Fainne, ein junges Mädchen, die Zeit ihres Lebens allein mit ihrem Vater in Kerry, weit weg von Sevenwaters, zugebracht und das Handwerk der Zauberei, gleichzeitig aber auch die Überlieferungen der Druiden erlernte. Ihr einziger Freund dabei ist ein Junge vom fahrenden Volk namens Darragh, denn Fainne scheut große Menschenansammlungen und sucht lieber die Einsamkeit und die Ruhe der Meditation.
Als ihr Vater sie eines Tages verlässt und stattdessen ihre Großmutter zu ihr kommt, um sie zu unterrichten, weiß Fainne noch nicht, was ihr bevorstehen wird.
Denn ihre Großmutter, Lady Oonagh, sieht in ihr das Werkzeug, um das Kind der Prophezeiung und die ganze Familie von Sevenwaters ein für allemal auszulöschen. So wird Fainne nach Sevenwaters geschickt, nichtsahnend, welche Rolle in der Prophezeiung sie am Ende tragen wird…..

Sodala. Das waren mal recht allgemeine Inhaltsangaben. Da ich jetzt näher auf die Bücher eingehen möchte, gilt wie immer: Wer die Bücher noch lesen will, sollte hier nicht weiterlesen, sonst nimmt er sich selbst einige Überraschungen!!!

Mein Lieblingsteil ist und wird immer bleiben, der erste Teil. Ich habe ihn so oft gelesen und er steckt immer noch so voller Magie. Die fabelhafte Geschichte von Sorcha, die soviel ertragen muss, um ihre Brüder wiederzubekommen, die stumm vor sich hin leidet, ist einfach eine Geschichte, die das Herz jedes Mädchens einfach berühren muss. Es ist ein richtiges schönes Märchen. Soweit ich weiß ist die Geschichte auch einer irischen Legende nachempfunden.
Dieses Märchen-Gefühl ging den beiden Fortsetzungen leider verloren.
Man verstehe mich hier bitte nicht falsch. Mir gefällt das zweite Buch auch ausnehmend gut – Liadan ist so anders als Sorcha, soviel stärker und sturer und ihre Liebesgeschichte mit dem Hauptmann finde ich auch wunderschön. Vor allem als auch noch Eamonn, einer der Verbündeten der Familie, durch ihre Zurückweisung verbittert, zu ihrem schlimmsten Feind wird.
Schön finde ich hier, dass Dinge aus dem ersten Buch wieder aufgegriffen werden. Es gab am ersten Buch vielleicht nur eine Sache, die mich gestört hat und, das war, dass Finbar am Ende einfach nicht mehr erwähnt wurde. Da war nur die Rede davon, dass er wegging, aber keiner, nicht einmal Sorcha, wusste genau, ob er sich umgebracht hatte (weil er ja das letzte, nicht fertiggestellte Hemd erhalten hatte und ihm deswegen ein Schwanenflügel geblieben war) oder ob er einfach gegangen war.
Im zweiten Band erfährt man, dass er immer noch über die Familie wacht, allerdings aus dem Verborgenen.
Außerdem finde ich genial, dass die Geschichte von Ciaran so ausführlich erzählt wird – der eigentlich Sorchas Bruder ist, das Kind von Lady Oonagh und Lord Colum von Sevenwaters. Er und Niamh haben ja keine Ahnung, dass sie so eng verwandt sind, als sie sich ineinander verlieben.

Der dritte Band war schon etwas vollkommen anderes.
Auch er erzählt anschaulich und verständliche die Geschichte von Sevenwaters weiter. Allerdings hat sich die Autorin hier mehr auf Fainnes Geschichte konzentriert. Diese findet nur zum Teil in Sevenwaters statt, wodurch man einfach nicht mehr das Gefühl hat, dass es sich nur um Sevenwaters dreht.
Außerdem ist Fainne so vollkommen anders, als die vorigen Charaktere. Das Buch ist eigenständig der Hammer, aber in dei Trilogie passt es meiner Meinung nach nicht mehr so richtig.
Zumal Fainne es schafft dem Leser teilweise richtig unsympathisch zu sein.

Insgesamt gibt es für die Trilogie von mir trotz allem 9 von 10 Brenneselhemden, weil sie mich in ihren Bann geschlagen haben und eine so wunderbare Geschichte erzählen, von einem Land, vor ewiger Zeit, über eine Familie, die über jegliche Grenzen hinweg immer zueinander gehalten hat. Am Ende sogar Fainne.
Ich lege die Bücher ganz besonders allen Mädels ans Herz, denn JA, es sind eindeutig „Mädchenbücher“! ;)

Lg. Fr. Leshem

14
Mai
09

Song of the Lioness

Hey, möchte heute über die fantastischen Bücher der fantastischen Tamora Pierce schreiben.

Es handelt sich hierbei um eine Serie von vier Büchern. Ich habe sie das erste Mal gelesen, als ich ungefähr 12 war und habe sie nun dieses Jahr zum Geburtstag von Vera bekommen, weswegen ich sie jetzt nochmal durchgelesen habe. Entsetzlich, wie viel man vergisst, aber immerhin ist es beinah schon 10 Jahre her!
Aber ich möchte ohne Umschweife gleich zu den Büchern kommen:

Der erste Band, simpel und ergreifend „The First Adventure“ genannt, beginnt, als die Halbwaisen Alanna und ihr Zwillingsbruder Thom, beide 11 Jahre alt, beschließen die Plätze zu tauschen. Ihr Vater will Alanna ins Kloster schicken, denn sie soll dort lernen, wie man eine richtige „Dame“ wird und Thom an den Hof des Königs Roald in die Hauptstadt Corus, um das Rittertum zu erlangen. Doch Thom ist wenig interessiert an Kämpfen – er möchte ein großer Magier werden. Alanna hingegen hat keinerlei Interesse daran eine Dame zu werden, sie möchte lieber Ritter werden und Abenteuer erleben. So fälschen sie mithilfe von Maude und Coram, ihren Dienern, ihre Dokumente und Alanna reist als „Alan of Trebond“ nach Corus um Page im Palast des Königs zu werden und Thom geht ins Kloster, um dort bei den heiligen Brüdern die Kunst der Magie zu lernen.
Beide Kinder haben „die Gabe“ – Magie, die sie seit ihrer Geburt in sich tragen, doch Alanna möchte diese ganz im Gegensatz zu Thom nicht verwenden, weil sie der Meinung ist, dass sie die Magie nicht unter Kontrolle hat und, dass es außerdem unfair ist, in einem Kampf Magie zu benutzen.
Gemeinsam mit Coram, der sie mit aufgezogen hat und fortan als ihr „Leibdiener“ fungiert, geht sie also an den Hof des Königs und wird als Page angenommen. Bald lernt sie Prinz Jonathan, den Thronfolger und dessen Freunde kennen. Diese sind zwar alle älter als sie, helfen ihr jedoch wo sie nur können. Außerdem trifft sie Myles of Oleau, ein Ritter der ihr und den anderen Jungs Geschichte beibringt und hat ihn sofort gerne. Dies beruht auch auf Gegenseitigkeit, da Myles sich bald ihrer annimmt, wie eines Sohns.
Während sie feststellen muss, dass sie mit all der Arbeit, den Übungsstunden und den Aufgaben der Lehrer, nie fertig werden wird, ist sie dennoch entschlossen, ihre Ausbildung fortzusetzen, nachdem sie die ersten Zweifel überwunden hat (Zitat: „All I know is, that I have no free time and that I jump, when I’m told to.“)
Und weil sie kleiner und schmächtiger ist, als all ihre Mitstreiter trainiert sie umso härter, um alles zu schaffen, was sie sich vornimmt. Natürlich bleibt das nicht unbemerkt und sie macht sich damit leider auch Feinde im Palast.
Nebenbei lernt sie bei einem ihrer Ausflüge in die Stadt George Cooper kennen, den König der Diebe in Corus. Er wird ihr bester Freund und oftmals einziger Ansprechpartner, z.B., als sie zum ersten Mal ihre Regel bekommt. Nach anfänglichem Zögern, beschließt Alanna auch Jon und ihre anderen Freunde George vorzustellen, welche sich ebenfalls sofort anfreunden, denn obwohl George ein Dieb ist, ist er der liebenswerteste Mensch, den man sich vorstellen kann.
Als in der Stadt und im Palast ein tödliches Fieber grassiert und ihr bester Freund, Prinz Jonathan, daran erkrankt und schon dem Tode nahe ist, fühlt sich Alanna schließlich dazu gezwungen, ihm mit ihrer Magie zu helfen, denn sie hat auch die Gabe zu heilen und sie lernt, dass sie mit ihrer Magie auch Gutes vollbringen kann. Als wenig später Jonatahans Cousin, Roger of Conté, ein großer Magier, ins den Palast kommt, ist er Alanna von Anfang an suspekt, obwohl alle anderen und auch Jon, ihn vergöttern….

So, dies nur eine kurze Inhaltsangabe. Und weiter geht’s gleich mit dem zweiten Buch:

Alanna ist mittlerweile 14 Jahre alt und Knappe des Prinzen, seit dieser zum Ritter geschlagen wurde.
Je näher ihr Ritterschlag und das vorherige „Ordeal of Knighthood“, also die Prüfung, die sie durchwandern muss, um ihr Schild zu erhalten, rücken, desto mehr Angst hat das Mädchen davor.
Langsam aber sicher bereitet es ihr auch Schwierigkeiten, sich zu tarnen, denn ihre Brüste beginnen zu wachsen und sie findet sich damit ab, dass sie wohl nie wirklich groß werden wird, denn sie ist immer noch zart und schmächtig. So manch einer traut ihr nicht einmal zu, ein Schwert zu halten, doch sie stellt wiederholt unter Beweis, dass sie einer der besten Kämpfer unter den Knappen ist. Nicht zuletzt, um Jonathan nicht zu enttäuschen, gibt sie dafür auch ihr bestes. Jonathan ist neben Coram mittlerweile der Einzige am Hof, der weiß, dass Alanna ein Mädchen ist. Sehr zu ihrer Verwunderung, hatte ihn das nur in seinem Beschluss gestärkt, sie als Knappe zu nehmen, denn er bewundert ihre Entschlossenheit und ihren unglaublichen Ehrgeiz. Gemeinsam gehen die beiden durch dick und dünn, nur wenn Alanna von ihrem Verdacht spricht, dass Roger of Conté, Jonathans Cousin, der immer noch am Hof residiert, nichts Gutes im Schilde führt, blockt Jonathan ab, denn er vertraut Roger blind. Alanna sucht verzweifelt nach Beweisen, gegen den Duke, jedoch ohne Erfolg und so gibt sie es bald auf.
In einer Art Vision erscheint ihr eines Tages die „Mutter der Götter“ – die Göttin, zu der Alanna ihr ganzes Leben lang gebetet hat. Sie teilt Alanna mit, dass sie sehr stolz auf sie sei und, dass sie immer auf sie achte. Außerdem stellt sie Alanna einen Begleiter zur Seite: einen schwarzen Kater, der ebenso violette Augen hat. Alanna tauft ihn Faithful und fortan ist er immer in ihrer Nähe. Faithful hat auch eine spezielle Gabe: er kann zu Menschen sprechen, sofern er möchte, dass sie ihn verstehen. Anfangs sorgt das unter Alannas Kameraden zu Unbehagen, doch bald lieben sie den Kater genauso wie sie.
Eines Tages erklärt der Tusainische König, der das Nachbarland regiert, Tortall den Krieg und Alanna, sowie Jon ziehen beide in ihre erste Schlacht, die mit einigen Überraschungen aufwartet.
Je älter Alanna wird, desto öfter hat sie auch seltsame Gefühle ihren Freunden Jon und George gegenüber und gerät dadurch ziemlich mit sich selbst in Konflikt, da sie diese Gefühle eigentlich gar nicht haben will.
Das Buch endet mit Alannas Ritterschlag, der offenen Konfrontation mit Roger und wie sie durch einen dummen Unfall als Frau enttarnt wird.

Alanna hat nach ihrer disaströsen Enttarnung als Mädchen den Hof des Königs verlassen. Sie hat endlich ihr Ziel erreicht und ist offiziell ein Ritter des Königsreichs. Dennoch ist sie ruhelos und beschließt, eine Weile mit Coram durchs Land zu ziehen. Sehr zum Unwillen von Jon, der sie mittlerweile sehr liebt. Auch ihr Freund George lässt sie nur ungern ziehen, weiß jedoch auch, dass er sie nicht aufhalten kann. Alannas Zwillingsbruder Thom kommt an den Hof, bevor sie abreist und beschließt, sich dort niederzulassen. Er ist mittlerweile der jüngste, lebende Meister der Magie.
Alanna und Coram werden von einem Wüstenstamm, den Bazhir adoptiert, nachdem diese ihnen in einem Kampf gegen die Hüglleleute geholfen haben. Alanna wird fortan von ihnen bezeichnet als „Woman who rides like a Man“ und auch im Kulturkreis der Bazhir stößt sie oftmals auf Unverständnis und Ablehnung, weil sie ihre „angestammte“ Rolle als Frau nicht akzeptiert und gegen jegliche Regeln aufgelehnt hat.
Der Schamane des Stamms ist ihr ganz besonders feindlich gesonnen, nachdem er mitbekommt, dass sie auch Magie in sich trägt und diese ohne Scheu benutzt. Der Anführer des Stamms, Halef Seif, sieht in ihr jedoch die Heldin die sie ist und bittet sie zu bleiben.
Nach dem Ableben des Schamanen, wird Alanna zur Schamanin des Stamms ernannt und bemüht sich darum, den Status einiger junger Bazhir, derer sie sich angenommen hat, zu verbessern, indem sie sie lehrt, mit ihrer Magie richtig umzugehen. Nach und nach gewöhnt sich auch der Rest des Stamms an sie und Alanna geht noch einen Schritt weiter: Sie will zwei Mädchen, die sie unter ihre Fuchtel genommen hat, zu künftigen Schamanen ausbilden. Sie weiß, dass sie nicht ewig bei dem Stamm bleiben wird und so möchte sie dafür sorgen, dass nach ihr jemand da ist, der dem Stamm magischen Beistand liefert.
Nach einigen Monaten lernt Alanna auch Ali Mukhtab „die Stimme“ des Stamms kennen. Er ist der geistige Führer der Bazhir und kennt Alanna bereits aus ihrer Jugend.
Jonathan kommt gemeinsam mit Myles zu Besuch zum Stamm.
Nach einem heftigen Streit zwischen den beiden, reist er jedoch aprubt ab und Alanna tröstet sich mit George Cooper, der ebenfalls begonnen hat, ihr den Hof zu machen.
Als Halef Seif sie und Coram fortschickt mit der Mission eine alte Freundin von ihm zu finden, weiß sie noch nicht, wie lange sie tatsächlich unterwegs sein wird….

Alanna und Coram sind unterwegs zum „Dach der Welt“ um dort ein Artefakt aus einer alten Legende zu finden und zu bergen. Alanna möchte das Juwel zurück nach Tortall bringen, um das Königreich zu stärken.
Unterwegs begegnen sie Liam Ironarm, einem Shang Krieger, der Alanna Avancen macht.
Sie, Coram und Liam reisen fortan zu dritt weiter und treffen auf dem Weg Prinzessin Thayet, die Prinzessin des sich im Krieg befindenden Reichs Sarain, die von ihren eigenen Leuten gejagt wird. Alanna und die beiden Männer beschließen kurzerhand, sie mit sich reisen zu lassen.
George Cooper hat in Corus mittlerweile große Probleme mit einem Dieb namens Claw, der sich nicht an den Diebeskodex hält und ihn vom Thron stoßen will. Auch Jon geht es alles andere als gut: Sein Vater und seine Mutter sind gestorben und er muss gegen hartnäckige Gerüchte kämpfen, seine Herrschaft sei schon vor dessen Beginn verflucht.
Zumal Thom, Alannas Bruder, das Undenkbare getan und einen alten Feind Alannas aus dem Totenreich zurückgeholt hat.
Nachdem alanna das Juwel gefunden hat, kehrt sie sofort nach Hause zurück, da sie ein ungutes Gefühl plagt – zu Recht, wie sich herausstellt, denn ihre alte Welt ist vollkommen aus den Fugen geraten. Bei Jonathans Krönungszeremonie kommt es schließlich zum Showdown zwischen Alanna und ihrer größten Angst…

Sodala. Ich habe die Bücher wirklich nur SEHR GROB umrissen und vieles ausgelassen. Nur um ein ungefähres Bild zu schaffen, damit man sich ein bisschen was vorstellen kann, habe aber versucht, die Wichtigsten Dinge nicht zu verraten.

Ich würde die Bücher schon vorwiegend als „Mädchenbücher“ bezeichnen, finde aber, dass auch ein Junge sie durchaus lesen kann. Ideal sind sie ab einem Alter von 12 Jahren – wie gesagt, auch ich habe sie das erste Mal mit 12 gelesen.
Von Buch zu Buch wird die Geschichte immer komplexer und auch düsterer. Das erste Buch liest sich sehr schnell und bietet bis auf einige Höhepunkte nicht viel Spektakuläres, ab dem zweiten Buch jedoch, wird es richtig spannend. Außerdem kommt es mir so vor, als habe die Autorin dem jeweiligen Alter von Alanna auch ihre Schreibweise angepasst.

Ich finde die Geschichte einfach schön erzählt und finde Tamora Pierce hat den perfekten Balanceakt zwischen Kinder-Teenie-und Erwachsenenbuch gefunden. Die Geschichte hört sich jetzt sehr emanzipiert an, ich glaube aber, dass es ihr darum gar nicht ging. Natürlich ist es aber auch schön zu lesen, wie Alanna regelmäßig die Männerwelt aufmischt. *gg*
Das ganze erinnert irgendwie ein wenig an Jeanne D’Arc nur nicht ganz so tragisch.

Langer Rede, kurzer Sinn: Ich kann die Bücher nur jedem empfehlen! Man verliert sich herrlich in ihnen und man fühlt extrem stark mit Alanna mit, zumindest ich tue das regelmäßig.
Deswegen gibts von mir auch 10 von 1o goldenen Löwen!

Lg, Fr. Lesem

13
Feb
09

Shadowrun – Vertigo

Dieses Buch von Maike Hallmann reiht sich nahtlos neben „Im Namen des Herren“ und „Wiener Blei“ in meine absoluten Lieblingsbücher im SR-Genre ein.

Am Anfang war ich vollkommen entsetzt von der Art, wie das Buch geschrieben ist. Ich bin sowieso eine schnelle Leserin, aber dieses Buch verleitet dazu, dass man es geradezu überfliegt. Ich habe dabei nichts überlesen, aber ich dachte einfach, dass das nichts kann. Außerdem hat die Autorin zeitweise so verschachtelte Sätze, dass ich gleich am Anfang ausgestiegen bin. Ich habe also zweimal begonnen es zu lesen und nachdem ich auf der dritten Seite einen Satz zum fünften Mal lesen musste, bevor ich ihn verstanden haben, habe ich es weggelegt und zwei Monate gar nicht angesehen.
Dann habe ich es wieder zur Hand genommen und weitergelesen und festgestellt, dass man sich ziemlich rasch an den eigenwilligen Schreibstil gewöhnt. Und dann fängt man an ihn zu lieben.
Ich hatte das Buch innerhalb einer Woche durchgelesen….im Nachhinein gesehen wünsche ich mir, ich hätte mir mehr Zeit gelassen, aber irgendwie war es nicht möglich. Es ist so rasant schnell geschrieben und man hat, genauso wie der Hauptcharakter kaum Zeit zum Luft holen.

Das Buch handelt von einer jungen Shadowrunnerin, Tacoma Raines, die sich in den Schatten „Vertigo“ nennt. Tacoma hat ein riesen Problem: Ihr unglaubliches Ego und ihre Leichtsinnigkeit. Sie ist Katzenschamanin und eine Elfe, wohnt in Seattle und möchte eigentlich einfach nur Spaß haben, bei allem was sie tut. Aber wie schon gesagt: Leichtsinnigkeit.

Sie macht sich keine besonders große Mühe ihre Geheimidentität zu verbergen, maximal vor ihrer Familie, aber auch dabei ist sie nicht sonderlich einfallsreich: Ihr Vater ist schließlich Polizist und sie hat noch nicht einmal den Anstand in eine andere Stadt zu gehen, sondern besitzt tatsächlich die Frechheit in der Stadt, in der ihr Vater für Recht und Ordnung sorgt, Verbrechen zu begehen. Sie lebt immer, als gäbe es kein Morgen, auch was Männer angeht. Das hat bisher auch immer einwandfrei funktioniert. Kompliziert wird es erst, als irgendjemand beginnt, ihr das Leben schwer zu machen. Zuerst hält sie es für unwichtig, was sich aber ziemlich schnell ändert, bis sie auf einmal alleine dasteht und nicht mehr weiter weiß….

Was an diesem Buch sehr schön ist: Es ist aus der „ich“-Perspektive geschrieben, wodurch manch einen ziemlich tiefen Einblick in die Gedankenwelt der Hauptfigur bekommt. Manchmal will man einfach nur ins Buch hineinspringen und sie rütteln und anschreien, sie soll endlich zur Vernunft kommen. Manchmal ist sie einem regelrecht unsympathisch und manchmal ist sie zum brüllen lustig. Einfach nur zu Empfehlen.
Das einzig Störende, ist der doch etwas aprupte Schluss. Irgendwie hat man das Gefühl, es fehlt etwas. Außerdem wir einer der Charaktere, die vorher lang und breit eingeführt werden, einfach nicht mehr erwähnt, obwohl er im Laufe der Zeit eine nicht unwichtige Rolle in Tacomas Leben einnimmt. Deswegen hier nur

9 von 10 Narcojekts für das Buch!

Lg

13
Feb
09

War of the spider queen

Was soll ich sagen….ich habe die Buchreihe nun schon ungefähr 10 Mal gelesen und es verliert einfach nicht seinen Reiz. Sicher ist es Geschmackssache, aber ich LIEBE diese Bücher unendlich und muss sie nun endlich auch vorstellen!!!

Also: TADAAAAA!

Etwas klein ich weiß, aber größer hab ich leider nichts gefunden.

Es würde wohl zu lange dauern, Zusammenfassungen von jedem Buch zu schreiben, deswegen fasse ich mich so kurz wie möglich.
Die Bücher spielen in den „Forgotten Realms“ – eine beliebte Rollenspielerwelt, die vielleicht so manchen ein Begriff sein wird. Eine erdachte Fantasy-Welt mit Menschen, Elfen, Zwergen, Goblins etc….und eben auch den Dunkelelfen, den sogenannten „Drow“, die unter der Erde wohnen. Sie leben im Matriachat (schreibt man das so?!) und beten Lolth an, eine Göttin des Chaos, auch „Spider Queen“ genannt.
Diese weißhaarigen, rotäugigen und schwarzhäutigen Wesen haben sich mit ihrer Dunkelsicht perfekt an das Leben unter der Erde angepasst – während die Frauen kräftiger gebaut sind als die Männer und meistens Kriegerinnen oder Priesterinnen von Lolth werden, ist den Männern Sklavenarbeit und für die Glücklicheren unter ihnen eine Ausbildung zum Zauberer oder Krieger angedacht.

Als eines Tages Lolth aufhört ihre Macht an ihre Priesterinnen weiterzugeben und diese somit nicht mehr in der Lage sind zu zaubern, wird von der Herrscherin von „Menzoberranzan“, der Hauptstadt, eine Truppe von 6 Drow losgeschickt, um herauszufinden was mit Lolth passiert ist.

Darum geht es im Grunde in den Büchern. Nur sehr viel komplexer. Ich muss gleich vorweg sagen, dass ich die Bücher auf Englisch gelesen habe, ich finde sie einfach um ein vielfaches besser als auf Deutsch. Muss aber natürlich nicht sein.
Die Besonderheit an diesen Büchern ist wahrscheinlich die, dass jedes von einem anderen Autor geschrieben wurde, trotzdem ergibt sich im Ganzen eine schlüssige, zusammenhängende Geschichte. Ich finde, man merkt schon, dass bei jedem Buch ein anderer Schreiberlin zugange war, allerdings fällt es nicht negativ auf, sondern eher positiv. Noch etwas: Nur ein Buch wurde von einer Frau geschrieben und das ist wirklich leicht zu erkennen, weil in dem Buch die einzige Liebesgeschichte zustandekommt ;) Auch das ist nicht negativ gemeint, weil es am Ende sogar für die Story wichtig ist, aber ich finde es recht witzig.

Die Bücher sind sicherlich absolut nichts für Leute, die keine Fantasy-Fans sind. Es kommen soviele „Insider“-Begriffe, Begebenheiten, etc. vor, dass man sich als „Nicht-Kenner“ ziemlich schwer tun würde. Sogar ich habe manchmal nachgesehen was denn genau gemeint ist. Und ich glaube einfach, dass, wenn man sich nicht für das Genre interessiert das mühsam werden könnte. Alles in allem und zusammenfassend sei gesagt, dass ich mich immer wieder in den Büchern verlieren könnte und es sicherlich auch noch des öfteren tun werde!
Ich gebe die Hoffnung ja nicht auf, dass das Ganze irgendwann mal im Herr-der-Ringe-Stil verfilmt wird. Vielleicht sollte ich Peter Jackson den Vorschlag mal zukommen lassen. ;)

Von mir gibt’s zehn von zehn Spinnen für die Reihe.

Lg Sparrow

10
Sep
08

„Im Namen des Herren“ – Shadowrun

Habe das o.g. Buch von André Wiesler gestern fertig gelesen und bin total begeistert. Nicht nur, dass ich Shadowrun sowieso sehr gern mag, ist das Buch einfach total gut geschrieben.

Shadowrun muss man vielleicht kurz erläutern – es spielt ihn der Zukunft (etwa 60 Jahre), die Magie ist wieder erwacht und es gibt auch sogenannte „Metamenschen“ – Orks, Elfen und Trolle, die ganz normal mit den Menschen leben. Die Welt wird nicht mehr von Regierungen beherrscht, sondern von machtgeilen Konzernen, die nur ein einziges Ziel haben, nämlich noch mächtiger zu werden, als sie schon sind. Alle, die sich gegen die Konzerne stellen werden gnadenlos umgehackt.
Dafür gibt es die sogenannten „Runner“ – Auftragsmörder – diebe usw. Im Grunde tun Runner alles für Geld. Und weil sie „in den Schatten“ leben, also ständig auf der Flucht, unter falschem Namen usw., nennt man das ganze „Shadowrun“.

Klar soweit?!

Um noch ein paar Ausdrücke zu erklären, die vielleicht nicht jeder kennt:
Magier und Schamane sollte klar sein: der Unterschied ist nur, dass Schamanen absolut Naturverbunden sind und immer eine bestimmte Gottheit anbeten.

Dann gibt es die Decker: Die Technologie hat es möglich gemacht, sich Buchsen un Festplatten in den Kopf transplantieren zu lassen. Somit ist es für die Decker auch möglich sich selbst in die Matrix – dem zukünftigen Internet – einzuklinken und dort zu agieren, als wären sie wirklich dort.

Straßensamurais: Sind diejenigen, die sich alle möglichen Implantate haben machen lassen, um möglichst stark, schnell, unverwundbar usw. zu sein. Im Grunde kann man alle Körperteile durch bessere, künstliche ersetzen lassen: Augen, Ohren, sämtliche Muskeln ect. Die einzigen die vollkommen ohne Implantate bleiben müssen, weil sie sonst ihre Magie verlieren würden, sind die Magier und Schamanen.

Rigger: Die sind extrem cool – Rigger haben auch Implantate und zwar so, dass sie sich mit einer Buchse im Kopf an irgendein Fahrzeug koppeln können. Bedeutet im Klartext, dass sie z.B. um ein Auto zu steuern nicht lenken müssen – sie denken sich einfach, in welche Richtung sie fahren möchten und das Auto – weil es zu einem Teil von ihnen wird und umgekehrt, tut es.

Ich glaub, das wars.
Soweit zur kurzen Erklärung.

Im Grunde gehts in dem Buch um eine Runner-Truppe, allen voran die beinah schon dramatisch kalte und harte Anführerin und Riggerin Quiz, die ihrem alten Leben entkommen will, aber leider durch den Tod ihrer Großmutter immer wieder damit konfrontiert wird.
Dadurch lernt sie auch Mark kennen, einen jungen, naiven Priester, der die Kirche für sein Leben hält und sonst vor so ziemlich jedem Unrecht die Augen verschließt oder es einfach nicht glaubt.
Quiz’ Begleiter Glitzer, der metrosexuelle Schamane, die 2 Meter große Trollin Ferrum und der kleinwüchsige Decker Mikropulse stehen ihr immer bei, manchmal mehr als ihr lieb ist, denn sie weiß, dass zu enge Beziehungen in den Schatten den Tod bedeuten können.
Durch den Tod ihrer verhassten Großmutter lernt die Mark kennen, denn er und seine Ordenbrüder sind gekommen, um ihrer Großmutter die letzte Ölung zu erteilen.
Bald gerät Mark durch Zufall und Pech in eine Verschwörung von höherer Stelle aus, durch die ihm ein Mord an einem seiner Brüder angehängt wird und er fliehen muss. Ein Pergament, dass er für bedeutungslos hielt, spielt dabei eine große Rolle, die er aber erst erfahren wird.
Nachdem Quiz die Einzige wirkliche Verbrecherin ist, die er kennt, sieht er sie als seinen letzten Ausweg und kommt bei ihr unter, denn sowohl die Kirche, als auch der Rest der Welt jagt ihn als Mörder.
Gemeinsam kommen die zwei schließlich einer Verschwörung auf die Spur, die sich als größer entpuppt, als sie beide gedacht hätten und die einige ihrer Freunde das Leben kosten wird.
Hinzu kommt noch, dass Quiz sich eigenartig hingezogen zu dem jungen Priester fühlt und er auf einmal Fähigkeiten entwickelt, die nur mit Magie zu erklären sind – aber das weiß Mark natürlich nicht….

Jup, so ungefähr ist das.

Wirklich ein absolut empfehlenswertes Buch. Allerdings sicher nicht jugendfrei – für Leser unter 16 Jahren würde ich abraten, da es dich teilweise sehr brutal und detailgetreu geschrieben ist. Ich genieße so etwas sehr, weil ich Details liebe und sie brauche um mich gänzlich in einem Buch zu verlieren. Und auch wenn beschrieben wird, wie klebrig und stinkig Kotze ist, nachdem sie eintrocknet, finde ich es immer noch herrlich ;) Krank, ich weiß. *gggg*
Wiesler hat es wirklich geschafft, mich absolut davon zu überzeugen, dass er eine Zeitreise unternommen und das alles wirklich gesehen hat, anstatt es sich nur auszudenken. :)
Er hat übrigens noch zwei weitere Shadowrun-Romane geschrieben: „Shelley“ und „Altes Eisen“ die ich mir beide sofort bei Amazon zu Gemüte führen und einverleiben werde! *muahaha*

Abschließend gibt’s eigentlich nur eines zu bemängeln: Der Klappentext. Ich weiß nicht, ob der selbst verfasst wurde oder nicht. Aber wie auch immer, es wurde auf jeden Fall verfehlt. Wenn man den liest, bekommt man den Eindruck, dass Mark, der Priester, die absolute Hauptfigur ist. Und es wird bereits verraten, dass ihm ein Mord angehängt wird ect….alles ok. ABER: Diese Sachen passieren NACH der Hälfte des Buchs und alles was davor ist, ist irgendwie viel markanter und meiner Meinung nach ist auch Quiz die absolute Hauptperson, da man zu ihr schon zu Anfang eine tiefere Bindung und ein Verständnis aufbaut. Aber naja – was solls.

Von mir gibt’s hierfür 9 von 10 implantierte Decks!

Lg und viel Spaß beim Lesen

Sparrow

19
Jul
08

The Beginning…..

Ich möchte ja jetzt immer auch ein bisschen über Bücher schreiben, die ich gerade
lese oder gelesen habe.
Bücher die mich positiv beeinflusst haben und die mir persönlich sehr am Herzen liegen.

Natürlich ist da an allererster Stelle „Wien blutet“ der erste Teil einer Trilogie
und das Erstlingswerk meines Mannes. In diesem Buch steckt wirklich mein Herzblut.
Es ist das erste Buch, das ich lektoriert habe – es haben sich damals aufgrund von
Zeitmangel und Müdigkeit (habe meistens Nachts verbessert, da ich ja auch arbeiten
gehe) leider doch noch ein paar Fehler eingeschlichen, die ich überlesen habe.
Aber sonst muss ich sagen, bin ich sehr stolz auf mich.
Natürlich in erster Linie auf Markus, denn er hat es ja schließlich geschrieben,
aber ich traue mir zu sagen, dass ich auch viel Energie und Ideen hineingesteckt
habe. Irgendwie ist das unser „Baby“ geworden. Mittlerweile ist Teil zwei bereits
im Entstehen und soll am 31.10. herauskommen – hoffe, dass es sich wirklich ausgeht
bis dahin. Derzeit sind wir gerade bei Kapitel 4 und nähern uns Kapitel 5. ;)
Im Grunde geht es in den Büchern um einen jungen Mann, der unverhofft zum Vampir
gemacht wird und in eine ganz neue Welt hineingestoßen wird. Dass das längst nicht
alles ist, dürfte klar sein, aber mehr verrate ich nicht. Mehr Infos sind zu finden
auf: leshem.loopart.at
Also wer mehr wissen will, einfach klicken und staunen. *ggg*

Es gibt einige Bücherreihen, die mich faszinieren und immer wieder aufs Neue
fesseln, egal wie oft ich sie schon gelesen habe.
Zum einen wäre da die Schriftstellerin Nora Roberts – von ihr hats mir besonders
eine Trilogie sehr angetan (da ich die Bücher auf Englisch gelesen habe, hier zu der
Originaltitel). Ich weiß nicht wie die Trilogie im gesamten heißt, der erste Teil
heißt „Morrigan’s Cross“.
Die Bücher handeln von Lilith, der „Obervampirin“, die plant (wie könnte es auch
anders sein) die Welt mit Dunkelheit zu verschlingen und ihre Armee von Vampiren
stätig wachsen lässt.
Als sie im 11. Jahrundert einen leichtsinnigen, hübschen Burschen beißt und zu einem
der Ihren macht, hat sie jedoch nicht damit gerechnet, dass sein Zwillingsbruder
Hoyt, ein Magier, beschließt gegen sie zu Felde zu ziehen, besonders als die Göttin
Morrigan ihm erscheint und ihm mitteilt, dass er in eine andere Zeit reisen müsse,
um Lilith zu besiegen.
So reißt der gute Mann tatsächlich in der Zeit nach vorne, ins moderne New York. Er
bekommt die Aufgabe die „sechs Auserwählten“ zu finden, die gemeinsam mit ihm eine
Armee aufstellen und Lilith bekämpfen müssen. Das gestaltet sich Anfangs etwas
schwierig, besonders, da er just im Nachtklub seines fast 1000 Jahre alten Bruders
auftaucht und dort für Unruhe sorgt…

Klingt jetzt alles etwas seltsam und aus der Luft gegriffen – ist es ja im Grunde
auch, aber deswegen ist es ja auch Fantasy! *ggg*
Nora Roberts hat einen unglaublich tollen Schreibstil – einfach aber doch komplex
und sie ist wahnsinnig witzig – oder lässt es ihre Charaktere sein. Die sechs
Hauptcharaktere sowie Lilith werden in den drei Bänden ausführlich beschrieben – die
komplette Geschichte der Charaktere wird aufgerollt und nach und nach erklärt wie
die einzelnen Personen ticken und warum sie das tun, was sie tun.
Am Ende gibt es noch eine schöne Überraschung, doch ob das Ganze ein Happy End ist
oder nicht verrate ich nicht, das könnt ihr ja selbst nachlesen, wenn es euch interessiert.
Die Bücher sind es wirklich wert gelesen zu werden!

Diese Rubrik wird sicher eine der Ausführlichsten – aber im Moment wars das mal von
der Leserattenfront.

Lg und schönen Tag noch
Sparrow