So, nachdem ich heute schon in jeder Rubrik etwas geschrieben habe, kommt auch hier noch was rein. Abschließend sozusagen.
Diese Rubrik wird eine der Persönlichsten, weil die Gedichte, die ihr hier reinstelle teilweise in einer schwierigen Zeit entstanden sind. Eine (damals) schwierige Zeit für mich – mir gings in dieser Lebensphase, wie man manchmal vielleicht auch herauslesen kann, ziemlich mies.
Außerdem soll mir das Lesen helfen, wieder mehr davon zu produzieren, denn mir fehlt das irgendwie.
Achja, und zum Begriff „Gedichte“: Ich bezeichne sie einfach als solche, weil für mich ein Gedicht eine Ansammlung von starken Worten zu starken und manchmal schwierigen Gefühlen ist. Auch wenn sie sich nicht reimen. Teilweise sind sie übrigens auf Englisch und teilweise auf Deutsch.
Wem’s zu kitschig ist der muss es ja nicht lesen. 
Also bitteschön, hier das erste Werk:
Black Sparrow
A sparrow gliding through the night,
sailing on the winds of the darkness,
gleaming eyes peering through the night.
It’s my soul.
It lands on a branch of an old, rotten, wheater-worn tree,
looks at me,
digs its eyes into me
knows what I think
knows who I am.
It’s me.
Opens its wings, keeps on flying
flying over land and sea,
seeing worlds hidden to the human eye,
invisible to our senses
inaudiable to our ears,
sees it, feels it
tells me about it.
It’s my world.
A black Sparrow, gliding through the night,
sailing on the winds of despair and love,
delighting in senselessness and pain,
moves me, touches me.
It’s my soul.
.
Wer hat hier seinen Senf abgegeben?